GRÜNE und CDU: umfassender Prüfantrag zu IT-gestützter Verwaltungsmodernisierung und Bürgerbeteiligung.

"Es ist uns wichtig, nicht sofort in einer Hau-Ruck-Aktion alle denkbaren Lösungen umzusetzen, die am Ende niemand nutzt. Die Elemente einer IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung müssen in eine Gesamtstrategie eingebettet sein und langsam wachsen, damit auch alle Teile der Bevölkerung und Verwaltung mitgenommen werden", erklären die beiden Sprecher der GRÜN-Schwarzen Koaltion für neue Medien, Stefan Opitz und Andreas Heckmann, "Außerdem sind solitäre Einzellösungen, die in Schnellschüssen produziert werden im Endeffekt teurer in der Wartung und Weiterentwicklung."

Ziel des umfassenden Prüfauftrags an den Magistrat seien erste Schritte einer Verwaltungsmodernisierung hin zu mehr IT-gestützten Verwaltungsprozessen und Bürgerbeteiligung. In einem ersten Schritt soll ein realistischer Zeitplan aufgestellt werden, mit welchen Projekten hier über die nächsten Jahre die Entwicklung voran gebracht werden könne, so Opitz und Heckmann. Der Antrag werde in der Stadtverordnetenversammlung am 07.02.2011 behandelt und habe im Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft bereits eine breite Mehrheit erhalten.

Die Koalition empfehle, die hervoragenden Ressourcen Darmstadts im Bereich der IT-Forschung und  -Wirtschaft zu nutzen, so die beiden Fachsprecher, " Eine weitere Vernetzung aller Akteure stärkt dabei das Darmstädter IT-Cluster und das Standing Darmstadts als innovativer IT-Standort."

Auf diesem Weg könnten verschiedene Pilotprojekte durchgeführt werden, mit dem Ziel, die Strategie konstant weiter zu entwickeln, erklären Opitz und Heckmann. "Das kann eine Liveübertragung beispielsweise einer Podiumsdiskussion sein, aber auch eine Fortführung auf die Stadtentwicklung beispielsweise bei den Sanierungsgebieten ist denkbar. Das bald startende Bürgerhaushaltsprojekt wird ebenfalls wichtige Erkenntnisse liefern."

Die Koalition freue sich darauf, diesen Prozess gemeinsam mit der Bevölkerung anzustoßen und setze dabei insbesondere auf die Hinweise und Mitarbeit der Verwaltung, so die beiden Sprecher abschließend. "Die Mitarbeiter wissen am besten, wo wichtige Arbeitszeit durch sich wiederholende Aufgaben verloren geht und welche Anforderungen von den Kunden, den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt, am meisten nachgefragt werden"

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