Tags:  Kulturpolitik

Haushaltssanierung - Koalition unterstützt die Vorschläge des Magistrats.

"Wir halten die Einsparvorschläge des Magistrats im kulturellen Bereich für vertretbar", bewerten Hildegard Förster-Heldmann (B 90/DIE GRÜNEN), Vorsitzende des Kulturausschusses der Stadt Darmstadt und Ctirad Kotoucek, kulturpolitischer Sprecher der CDU die Ergebnisse des Finanzworkshops des Magistrats, "Die kulturelle Vielfalt in ihrer ganzen Breite wird erhalten, gleichwohl in allen Bereichen Abstriche gemacht werden müssen."

Eine Konsolidierung des Haushalts könne nur gelingen, wenn die Bereitschaft vorhanden sei jetzt Entscheidungen zu treffen. In der Vergangenheit sei dies nicht gelungen, erklären die beiden kulturpolitischen Sprecher der Koalition, "Es gibt einen breiten Konsens, dass alle Beteiligten einen Beitrag leisten müssen."

"Das bedeutet auch, dass Preisverleihungen in Frage gestellt werden, deren Akzeptanz in der Bevölkerungen in den letzten Jahren spürbar nachgelassen hat", so Förster-Heldmann und Kotoucek, "Veranstaltungen wie der Ricarda-Huch-Preis und der Wilhelm-Loth-Preis müssen gegen andere freiwillige Leistungen abgewogen werden, wie z.B. das breite Angebot der freien Träger, das stark in die Bereiche des öffentlichen Lebens hineinreicht."

Um dem Ernst der Situation gerecht zu werden, sei eine Aussetzung dieser Auszeichnungen vertretbar. "Es gibt auch im Kulturhaushalt keine Tabus, wir überprüfen alle Leistungen", urteilen die beiden Kulturpolitiker. So müsse auch das Staatstheater seinen Beitrag leisten, Sanierungsmaßnahmen, die dort dringend notwendig seien würden vorerst zurückgestellt.

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