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Kinder- und Jugendarbeit neu bewerten und auf Veränderungen reagieren

„Kinder – und Jugendförderung ist ein elementarer Bestandteil der Darmstädter Sozialpolitik. Dieser Bereich ist im ständigen Wandel begriffen, was sich auch in der Arbeit des Sozialdezernates widerspiegelt“, bewerten der kinder- und jugendpolitische Sprecher der GRÜNEN, Horst Miltenberger, und Manuel Krenzke, der jugendpolitische Sprecher der CDU die Pläne zu Neustrukturierungen der Stadtregierung in diesem Bereich. Zu diesen neuen Strukturen gehört auch die Zusammenlegung der beiden Jugendhäuser in Arheilgen in einen Neubau.
„Mit dem Neubau in der Rodgaustraße beginnt eine Neustrukturierung für den Bereich der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Darmstadt. Die grün-schwarze Koalition will ein ausgewogenes Angebot in allen Stadtteilen anbieten. Dazu ist die Zusammenlegung der beiden Einrichtungen „Heag-Häuschen“ und dem Jugendhaus Messeler Straße, die sich in unmittelbarer Nähe zueinander befinden, notwendig“, so die beiden Sozialpolitiker Milternberger und Krenzke. „Besonders der bauliche Zustand der beiden Häuser wird den Anforderungen einer modernen Kinder – und Jugendarbeit nicht mehr gerecht. Insbesondere Barrierefreiheit ist nicht vorhanden. Da die Koalition Inklusion in der Stadt voranbringen will, ist ein Neubau wirtschaftlich wie pädagogisch die sinnvollste Lösung“, so Miltenberger und Krenzke.
„Kinder- und Jungendarbeit ist immer im Umbruch und muss permanent neu bewertet werden. Was für Jugendliche noch vor zehn Jahren sinnvoll erschien, ist im Zeitalter der neuen Medien und einer erhöhten Mobilität der jungen Menschen teilweise nicht mehr zeitgemäß. Daher muss permanent der pädagogische Bedarf und die Ausstattung der 21 Jugendhäuser in unterschiedlicher Trägerschaft eruiert werden. Wichtig ist auch die Vernetzung mit weiteren Angeboten, wie z. B. die enge Kooperation mit der Schulsozialarbeit, der Jugendberufshilfe, dem Suchtkoordinator und vielen anderen“, so die beiden Koalitionspolitiker.
Die Sozialpolitiker stützen den Kurs von Sozialdezernentin Barbara Akdeniz, sozialraumorientierte Strukturen zu sichern und dabei den Blick auf das gesamte Stadtgebiet ausgewogen zu erhalten. „Chancengerechtigkeit kann nicht nur auf einen Ort fokussiert werden, sondern gilt für alle Kinder und Jugendlichen in der Stadt, deshalb ist es Aufgabe des Sozialdezernates zu steuern und für bedarfsgerechte Angebotsstrukturen zu sorgen. Dies geschieht in sehr guter und verantwortungsvoller Weise.“

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