Tags:  Verkehrspolitik

Fair im Verkehr – Aufruf zu mehr Rücksichtnahme auf Straßen, Geh- und Fahrradwegen sowie in der Fußgängerzone

Die Mitglieder der Koalition rufen alle Verkehrsteilnehmer in Darmstadt zu mehr Kooperation und Rücksichtsname auf. „Egal ob als Fußgänger, auf dem Fahrrad oder im Auto, alle Darmstädterinnen und Darmstädter sollten dazu beitragen, das Miteinander in Darmstadt entspannter zu gestalten“, so Felix Weidner und Ludwig Achenbach, verkehrspolitische Sprecher der Grün-schwarzen Koalition. „Wichtig ist es immer, auch einmal den Blickwinkel der anderen Verkehrsteilnehmer einzunehmen.“

Zugeparkte Rad- und Fußwege seien ebenso keine Kavaliersdelikte wie rücksichtsloses Fahrradfahren in der Fußgängerzone - oder nachts ohne Beleuchtung am Rad – und Lieferverkehre in der Innenstadt außerhalb der vorgegebenen Lieferzeiten. Beispiele wie Missachtungen von Rotlicht oder der Geschwindigkeitsbegrenzung oder aber auch Fußgänger und Fußgängerinnen auf Radwegen trügen zu einer eigenen Gefährdung und Gefährdung von anderen bei.

Dabei rufen die Koalitionsparteien insbesondere dazu auf, nicht von einzelnen rücksichtslosen Verkehrsteilnehmern auf alle zu schließen. „Nicht jeder Radfahrende in der Fußgängerzone gefährdet automatisch andere, genau wie nicht jeder Autofahrende die Geschwindigkeit missachtet. Gegenseitige Vorwürfe setzen hier nur eine Spirale der Aufregung in Gang, die zu einer größeren Konfrontation beiträgt“, so Weidner und Achenbach. „Rücksichtnahme muss überall Vorfahrt haben, ganz gleich ob auf dem Fuß- oder Radweg oder auf der Straße,“ betonen die beiden Politiker abschließend.

Login
Benutzername:
Passwort: