Durchbruch bei der Konversion – Koalition sieht Entwicklung erwartungsvoll entgegen.

Die GRÜN-schwarze Koalition begrüßt die von vielen Bürgerinnen und Bürgern lange erwartete Einigung zwischen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Auf Grundlage des 2011 erstellten Rahmenplans ist Ende vergangenes Jahr zusammen mit der BImA ein Eckpunktepapier konzipiert worden, dass eine rasche Planung und Realisierung der Wohnbebauung und der Gewerbeansiedlung vorsieht.

„Wir freuen uns über gleich mehrere gute Nachrichten zum wichtigen Thema Konversion. So hat der Magistrat einerseits das mit der Bima ausgehandelte Eckpunktepapier beschlossen, das elementar wichtige Vorraussetzungen für die künftige Entwicklung und ihre Kosten regelt. Andererseits hat mit unserer Bauverein AG ein starker und kompetenter Partner Bereitschaft signalisiert, die Flächen im Bereich der Lincoln Siedlung in Gänze zu erwerben“, teilen die baupolitischen Sprecher von Bündnis 90/GRÜNE Hans Fürst und Ludwig Achenbach (CDU) mit.

Die Koalitionspolitiker begrüßen den Durchbruch und loben die Beteiligten. „Der Magistrat, insbesondere Oberbürgermeister Jochen Partsch und Baudezernentin Brigitte Lindscheid haben in den zurückliegenden zwei Jahren engagiert und der Sache angemessen im Sinne der Bürgerinnen und Bürger agiert. Aus einer völlig verfahrenen Situation heraus hat man nun eine solide Basis für die Entwicklung eines neuen Stadtteils geschaffen. Das Geleistete ist umso bemerkenswerten, weil der Vorgängermagistrat eine Situation hinterlassen hatte, in der es keinen Kontakt zwischen Stadt und BImA mehr gab. Die GRÜN-Schwarze Stadtregierung musste eine komplett neue Vertrauensbasis herstellen. Die getroffene Vereinbarung ist auch deshalb ein Meilenstein in der Stadtentwicklung der Wissenschaftsstadt Darmstadt“, kommentieren Fürst und Achenbach die Entwicklungen der Vergangenheit.

„Gemeinsam mit dem Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier, der Landtagsabgeordneten Karin Wolff und der ehemaligen Bundestagsabgeordneten Daniela Wagner haben dabei verschiedene politische Ebenen an einem Durchbruch gearbeitet - mit Erfolg.“, loben Fürst und Achenbach.

Die Koalitionäre sprechen sich dafür aus, die Dynamik der letzten Zeit zu nutzen und eine zügige Entwicklung anzustreben. Mit der bauverein AG existiert ein Partner an der Seite, der eine nachhaltige Stadtteilentwicklung gemeinsam mit der Stadt, aber auch gegebenenfalls mit weiteren Partnern, sicherstellen könne. Die Einigung bzgl. der Lincoln-Siedlung sieht vor, dass die planerischen Oberziele und Leitbilder des Rahmenplans 2011 erhalten bleiben. Das neue Eckpunktepapier beinhaltet lediglich eine höhere Nettobaulandfläche. Auch das Nettowohnbauland steigt von 14,6 auf 16,3 ha bei gleichbleibender Anzahl an Wohnungen. Neu im Eckpunktepapier ist der Erhalt von mehr bestehenden Wohneinheiten im Süden der Flächen. Der Bestand wird moderat nachverdichtet.

„Hier kommt unser Anspruch zum Tragen, mindestens 30 % der Wohnungen für neue Wohnformen (genossenschaftliches Wohnen, Studierendenwohnungen, etc.) sowie 15 % für sozial geförderten Wohnbau vorzuhalten. Mit einer höheren Verdichtung im Bestand können wir dieses Ziel wirtschaftlich rentabel erreichen. Wir wollen einen bunten und facettenreichen Stadtteil, der städtebaulich und funktional gut in die Umgebung eingebunden ist. Die Mobilität im Quartier wird so gestaltet, dass viele Freiflächen und Freiräume, besonders für Kinder und Jugendliche, geboten werden, so Fürst und Achenbach.

Login
Benutzername:
Passwort: