Grün-schwarze Koalition sieht die Gründung einer neuen Veranstaltungsgesellschaft als notwendige Maßnahme zur Sicherung des kulturellen Angebotes der Centralstation.

Kulturausschussvorsitzende Hildegard Förster-Heldmann(Grüne) und der kulturpolitische Sprecher der CDU Ctirad Kotoucek betonen, dass die Vermeidung eines Konkurses absolute Priorität habe.

„Mit der Gründung der Veranstaltungsgesellschaft vermeiden wir einen finanziellen Engpass, der massiv die Zukunft der Centralstation bedroht hat. Für die grün-schwarze Koalition kommt ein Konkurs des kulturellen Ankers in der Darmstädter Innenstadt nicht in Frage. Deshalb ist nun zügiges Handeln gefragt.“

Förster-Heldmann und Kotoucek loben das vielfältige Kulturprogramm der Centralstation, die inzwischen seit fast 15 Jahren in der bestehenden Form existiert, und betonen die Wichtigkeit der Einrichtung für die Vitalität der Darmstädter Innenstadt „Die Centralstation ist als Kulturinstitution weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt. Namhafte wie international bekannte Künstler treten hier auf Konzerten oder als Kabarettprogramm auf. Ebenso bekommen Schriftsteller und Theatermacher Auftrittsmöglichkeiten. Die Centralstation bietet den Bürgerinnen und Bürgern ein hochklassiges Kulturprogramm und gleichzeitig Räume für sog. Non-Profit-Veranstaltungen wie Kindersachenflohmärkte oder Sammlerbörsen. Diese Mischung ist in Deutschland einzigartig und bereichert die Wissenschaftsstadt Darmstadt. Darüber hinaus ist die Centralstation die kulturelle Anlaufstelle in der Innenstadt für jede Altersgruppe und zu fast jeder Tages- und Nachtzeit. Ohne die Kultureinrichtung würde der Innenstadt Ihr wichtigster Ankerpunkt fehlen.“

Optimistisch äußern sich Förster-Heldmann und Kotoucek über die Zukunft der Centralstation. „Wir sind uns sicher, dass die Centralstation zukünftig wirtschaftlich konstanter arbeiten wird, das Kulturprogramm aber weiterhin so facettenreich bleibt. Die jährlichen Zuschüsse bleiben vorerst in der bisherigen Form erhalten.“

Als 100%iger Anteilseigner bleibt die Wissenschaftsstadt Darmstadt alleiniger Besitzer der Centralstation und wird ein siebenköpfiges Aufsichtsratsgremium benennen. Neben der Kulturarbeit bleibt auch die Gastronomie erhalten und wird weiterhin von der alten Centralstation Kulturgesellschaft betrieben. „Besonders begrüßenswert ist, dass die Kulturkantine weiterbetrieben wird und die sozial-integrative Kooperation mit der Nieder-Ramstädter Diakonie aufrecht erhalten bleibt“, so Förster-Heldmann und Kotoucek abschließend.

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