Umsetzung des Projekts Kinderfreundliche Innenstadt beginnt - GRÜNE und CDU begrüßen den Einbau von Spielpunkten in der Fußgängerzone als weitere Aufwertung der Innenstadt besonders für die kleinsten Besucher und ihre Eltern.

„Für Kinder sind längere Shopping-Touren nicht besonders unterhaltsam. Für das Gelingen des Familienausflugs kommt es daher auch auf ausreichende Abwechslung an“, meinen Florian Gernhardt (GRÜNE) und Klaus von Prümmer (CDU), kinderpolitische Sprecher der Grün-Schwarzen Koalition. “Der Einbau von Spielelementen bei der Neugestaltung des Georg-Büchner-Platzes war hierfür ein guter Anfang. Für die Kinder ist es aber besser, wenn sie an vielen Stellen Anregungen zum Spielen erhalten. So wird der Stadtbummel für sie zum Erlebnis, weil es an vielen Ecken etwas Neues zu entdecken gibt.“

Als Ergebnis der dezernatsübergreifenden Zusammenarbeit seien in Abstimmung mit Jugendamt, Stadtplanungsamt, Straßenverkehrs- und Tiefbauamt, Citymarketing, Denkmalschutz, Feuerwehr, Bürger- und Ordnungsamt und Geschäftsanliegern neun Spielstandorte definiert worden, die für die Aufstellung von Spielgeräten besonders geeignet seien, erklären Gernhardt und von Prümmer. Auf dem Stadtkirchplatz, in der Ernst-Ludwig-Straße und in der Wilhelminenstraße werden nun die ersten Spielpunkte des mit einer breiten Mehrheit von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Konzeptes eingerichtet.

„Eltern und Kinder kommen nicht nur zum Einkaufen oder Kaffeetrinken in die Innenstadt. Viele Familien wohnen auch dort und in den angrenzenden Vierteln. Für diese ist die Fußgängerzone Teil ihres Wohnumfelds“, ergänzen die beiden Koalitionspolitiker. „Deshalb sollte es dort auch gute Möglichkeiten zum Aufenthalt und zum Spielen ohne Konsumzwang geben. Die ausgewählten Standorte der Spielgeräte greifen dies auf ohne die derzeitige Platznutzung einzuschränken.“

Das vom Magistrat bereits verabschiedete Spielraumkonzept werde nur ein erster Schritt sein. Nach und nach sollen in allen Bereichen der Fußgängerzone Spielorte für Kinder integriert werden, so Gernhardt und von Prümmer abschließend. Diese Aufwertung der Darmstädter City erfreue nicht nur Eltern und ihre Kinder, sondern sei außerdem ein weiterer Beitrag zur Attraktivität des Standorts.

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