Mit gutem Beispiel vorangehen: Fair genießen auf dem Heinerfest

"Der vegane Imbiss auf dem Heinerfest zeigt, dass auch auf Volksfesten umweltfreundlich, nachhaltig und inklusiv agiert werden kann. Das ist wichtig, denn wo sonst kann man so viele und unterschiedliche Menschen auf das Thema 'Fair genießen' aufmerksam machen", sagt die GRÜNEN-Stadtverordnete Ellen Schüßler, die 2013 maßgeblich am Antrag der Stadtverordnetenfraktionen Bündnis 90/DIE GRÜNEN und CDU beteiligt war, beim städtischen Beschaffungswesen soziale und ökologische Richtlinien einzuführen. Seither sind die Beschaffungs- und Vergabemaßnahmen der Stadt konsequent auf Nachhaltigkeit ausgerichtet.

Deshalb war die Stadtverordnete, die auch Mitglied des Ausschusses für Soziales ist, am Heinerfest-Freitag dabei, als Oberbürgermeister Jochen Partsch gemeinsam mit Mitgliedern des Caritasverbands Darmstadt e.V. und des Eigenbetriebs Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen im Imbisswagen der Kampagne "Darmstadt genießt fair" seinen Dienst antrat. Zuvor hatte schon u.a. darmstadtium-Chef Lars Wöhler am Grill gestanden, am Samstag folgte Sozialdezernentin Barbara Akdeniz.

Angeboten wurden Bratwürste und Bratlinge mit Brötchen oder Pommes sowie verschiedenen Mayonnaisen- und Currysoßen. Alles vegan, bio, fair gehandelt – und lecker! Die Gerichte wurden von den Teams der Restaurants Shiraz und Djadoo zusammen mit den Beschäftigten der Darmstädter Werkstätten entwickelt.
Anschließend wählten 30 Echo-Leserinnen und -Leser bei einem Testessen das Angebot für den Heinerfest-Stand aus. Dieser wurde 2014 erstmals von Stadt, Caritas, Vegetarierbund und dem Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten auf dem Heinerfest initiiert.

"Es ist gut, dass wir hier gemeinsam Alternativen für fairen und umweltbewussten Genuss und Konsum aufzeigen", so Schüßler zusammen mit ihrem Koalitionskollegen Peter Franz (CDU). "Und nicht nur das: Durch die Zusammenarbeit von Menschen mit und ohne Behinderung, bekommt auch das Thema 'Inklusion', dem sich unsere Koalition stark verpflichtet fühlt und an dem wir kontinuierlich arbeiten, Anschub!“

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