BEKANNTMACHUNGEN



Grüner Plan für eine bessere Flüchtlingspolitik

Wir fordern sichere Zugangswege und Bleibemöglichkeiten für Flüchtlinge.

In einer gemeinsamen Erklärung zur aktuellen Lage in der Flüchtlingspolitik haben die grünen Regierungsverantwortlichen aus den Bundesländern Eckpunkte vorgelegt, um die Unterbringung und Integration Schutzsuchender zu verbessern.

Foto: © AhmadSabra/iStock

18.08.2015
In Zeiten, in denen Politikerinnen und Politiker der Union Fremdenhass schüren und sich gegenseitig überbieten, wie sie Asylsuchenden den Aufenthalt in Deutschland so unangenehm wie möglich machen können, setzen sich die grünen Regierungsverantwortlichen in den Bundesländern für die Rechte von Flüchtlingen ein: „Politisch Verfolgte haben ein Grundrecht auf Asyl. Und zwar uneingeschränkt.“ heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.

GRÜNE sind in neun von 16 Bundesländern in der Regierung und sehen sich in einer besonderen Verantwortung, ihren Beitrag zur Unterbringung, Betreuung und Integration von Flüchtlingen zu leisten. Dank des großen Engagements in den zuständigen Behörden und der Unterstützung durch ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger sowie von Wohlfahrtsverbänden sei es möglich, die Herausforderungen zu bewältigen und den Menschen eine Perspektive zu geben, die aus Angst um Leben und Gesundheit bei uns Schutz suchen.

So schlagen die grünen Regierungsverantwortlichen folgende Maßnahmen vor, um die Unterbringung und Integration Schutzsuchender besser zu organisieren:

Beschleunigung von Anerkennungsverfahren: Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge müsse mehr als die zugesagten zusätzlichen 2000 Stellen erhalten, um das Ziel einer durchschnittlichen Bearbeitungsdauer von drei Monaten in Anerkennungsverfahren zu erreichen.

Kostenbeteiligung des Bundes: Die Länder und Kommunen seien mit den Kosten der Unterbringung und Integration von Flüchtlingen finanziell überfordert. Der Bund müsse sich an den Kosten dauerhaft beteiligen.

Menschenwürdige Flüchtlingsunterkünfte: Flüchtlinge mit sehr guter Aussicht auf Asylanerkennung sollten schnellstmöglich die Erstaufnahmeeinrichtungen verlassen können.

Menschen vom Westbalkan eine Alternative bieten: Flüchtlinge aus den Westbalkanländern brauchen Alternativen zum Asylverfahren, z. B. Eine zeitlich befristete Aufenthaltsmöglichkeit, damit sie sich einen Arbeitsplatz suchen können. Weitere Länder sollten nicht als sichere Herkunftsstaaten ausgewiesen werden.
Verbesserung der Lage in den Herkunftsländern: Die Europäische Union müsse sowohl in den EU-Mitgliedsstaaten als auch in den Staaten des Westbalkans, die einen Beitritt zur EU anstreben, Minderheitenrechte durchsetzen.

Hürden der Arbeitsmarktintegration beseitigen: Die Qualifizierung von Flüchtlingen müsse gefördert und die Arbeitssuche erleichtert werden. Hierfür sei eine Verlängerung der Integrationskurse, zusätzliche 1.000 Jobvermittler sowie die Reduzierung der Vorrangprüfung auf drei Monate erforderlich.

Deutschland braucht ein Einwanderungsgesetz: Neben der Aufnahme von Schutzsuchenden müsse ein Einwanderungsgesetz es Arbeitskräften erleichtern, nach festen Kriterien einzuwandern.

Die vollständige Erklärung zur aktuellen Lage in der Flüchtlingspolitik als PDF download:

 


Wahl der Interessenvertretung für ältere Menschen in Darmstadt am 18. September 2015

Podiumsdiskussion am 09.09.2015 um
19.00 Uhr im Heiner-Lehr-Zentrum

GRÜNE Alte sprechen mit Marcus Boklet (MdL) und Barbara Akdeniz (Sozialdezernentin der Stadt Darmstadt am 09. September im Heiner-Lehr-Zentrum

Am 18. September 2015 GRÜN wählen!

Weitere Informationen zu unseren KandidatInnen und für was wir uns einsetzen lesen Sie auf den Seiten der GRÜNEN Alten und im Flyer der GRÜNEN KandidatInnen per Download:

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Aufnahme von Asylsuchenden ist eine humanitäre Verpflichtung und erfordert die Unterstützung der gesamten Stadtgesellschaft.

„Die dezentrale Unterbringung von Asylsuchenden hat sich in Darmstadt seit langem bewährt“, erklären Ellen Schüßler und Yücel Akdeniz, sozialpolitische Sprecher der Darmstädter Grünen. 

weiter...

 


 

 


Kranzniederlegung anlässlich des Gedenktages
für die Opfer des Nationalsozialismus des gescheiterten Attentates am 20. Juli 1944

Oberbürgermeister Jochen Partsch (GRÜNE) legte anlässlich des heutigen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am Waldfriedhof in Darmstadt einen Kranz nieder und gedachte den Widerstandskämpfern von 1944.

Am 20. Juli 1944 versuchten Wehrmachtsoffiziere Hitler zu töten.


Der Operation „Walküre“ genannte Umsturzversuch scheiterte und Hitler überlebte den Bombenanschlag leicht verletzt. Insgesamt fielen rund 200 Mitverschwörer, aus allen politischen Lagern, der Nazi-Justiz zum Opfer.



ANKÜNDIGUNGEN



GRÜNE Alte wählen die Wahlvorschläge für die Wahl zur Interessenvertretung älterer Menschen am 18. September 2015.

Bei der Sitzung des Kreisverbandes der Darmstädter GRÜNEN haben am 01. Juli 2015 Mitglieder über 60 Jahre den Wahlvorschlag Bündnis 90/ DIE GRÜNEN: GRÜNE Alte gewählt.

Die Wahl der Kandidatinnen und Kandidaten durch die Stimmberechtigten erfolgte einstimmig.
Angeführt wird die Liste von Ursula Weßling, der Vorsitzenden des Hausfrauenbundes. Ihr folgen (von rechts nach links) Jürgen Gnittke, bislang aktives Mitglied der Wählerinitiative Partsch (WIP) und die ehemalige Grüne Stadtverordnete Ursula Gooß. Den vierten Platz belegt Clemens Wagner, Autor und Initiator des Ostparkweges.

Eine der Kernforderungen der GRÜNEN Alten ist die direkte Beteiligung von älteren Menschen in ihren Quartieren und ihrem Wohnumfeld. Alle Erfahrungen zeigen, dass dies wesentlich effektivere und auch leichter zugängliche Einmischungen erlaubt. Besonderer Fokus liegt dabei auf der immer größer werdenden Gruppe von Menschen, die von Altersarmut bedroht oder betroffen sind.

Die Wahl der Interessenvertretung für ältere Menschen der Wissenschaftsstadt Darmstadt findet erstmals am 18. September 2015 statt.

Ziel der Interessenvertretung ist insbesondere, die Interessen der älteren Generationen in den einzelnen Stadtteilen und gesamtstädtisch in den einzelnen Gremien und in der Öffentlichkeit zu vertreten. Die Interessenvertretung besteht u. a. aus der Vollversammlung, die sich aus 19 zu wählenden sowie 8 delegierten Mitgliedern zusammensetzt. Die Wahl wird nach den Grundsätzen der Verhältniswahl durchgeführt. Hierbei hat jede Wählerin und jeder Wähler eine Stimme. Die Amtszeit beträgt 5 Jahre.

Die Pressemitteilung steht zum download bereit:


 


Unser Sommerfest auf dem Hofgut Oberfeld war wie jedes Jahr ein toller Tag mit kreativen Begegnungen, Meinungsaustausch, Musik und schönem Wetter in wunderbarer Atmosphäre.

Nach der Eröffnung des Sommerfestes durch die Parteisprecherin Hildegard Förster-Heldmann und Parteisprecher Jürgen Deicke, drehten einige Vertreter des Magistrats, Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung sowie GründerInnen der Initiative Domäne Oberfeld e.V., Katrin und Thomas Göbel, mit der hessichen Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Priska Hinz, mit dem Traktor eine Runde um das Oberfeld.




Priska Hinz
, nahm bei der Fahrt viele positive Eindrücke vom Hofgut mit und sprach sich für den weiteren Ausbau des ökologischen Landbaus aus.


Auch Oberbürgermeister Jochen Partsch würdigte den Lernort "Bauernhof Oberfeld" sowie die Initiative von Bürgerinnen und Bürgern, die die Entstehung der ökologischen Landwirtschaft dort möglich gemacht hat.


"Ein Bauernhof, wie aus dem Bilderbuch, professionell geführt, der sich ständig weiter entwickelt und immer noch ein bisschen besser wird."



Daniela Wagner, Vorsitzende der hessischen Grünen hatte die Ehre, die erste Bürgerin der Stadt, die Stadtverordnetenvorsteherin Doris Fröhlich, für 30 Jahre Mitgliedschaft und Engagement bei den Grünen zu würdigen und freute sich in diesem Zuge der 74 Jährigen eine Ehrenurkunde zu überreichen.

Für die musikaliche Untermalung sorgten Petra Bassus und Alexandre Bytchkov (http://www.petrabassus.de/)

Wir Darmstädter Grünen bedanken uns bei allen BesucherInnen sowie den vielen helfenden Händen an diesem Tag.



Fotos: Andreas Kelm

Weitere Bilder finden sich in unserer Galerie auf unserer Facebookseite

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Am 15.07.2015 fiel der Startschuss zu den Grünen Fachforen im Juli

 





 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von links: Claudia Becker (Planquadrat), Cornelia Zuschke (Baudezernentin), Prof. Astrid Schmeing (Hochschulte Darmstadt)

Mit drei Fachveranstaltungen in kurzem Abstand gehen wir Darmstädter Grünen in die kurze Sommerpause.

„Wir möchten von den Darmstädter Bürgerinnen und Bürgern profitieren und laden gezielt zu drei Schwerpunktthemen ein“, erklären Hildegard Förster-Heldmann und Jürgen Deicke, Sprecher der Darmstädter Grünen. „Mit der Veranstaltungsreihe setzen wir weiter auf eine breite öffentliche Beteiligung, die uns Impulse für das Kommunalwahlprogramm liefern soll.“



Begonnen wurde die Reihe am Mittwoch, den 15.07. um 19.30 Uhr mit dem Forum 'Stadtleben - ein Ausblick', das den Blick auf die Stadtentwicklung in Darmstadt in der mittel- und langfristigen Zukunft öffnnen sollte. Neben der Darmstädter Baudezernentin Cornelia Zuschke hat Prof. Astrid Schmeing von der Hochschule Darmstadt mit ihrer Expertise zu einem kreativen Ideenaustausch beigetragen. 
Moderiert wurde der Abend von Claudia Becker von Planquadrat.

Am Freitag, den 17.07. um 18.00 Uhr geht es weiter mit dem Forum 'Umwelt - Frische Luft für Darmstadt'. Moderiert von Jürgen Deicke wird die zuständige Dezernentin Cornelia Zuschke die Grün- und Freiraumpotenziale Darmstadts thematisieren. Unterstützt wird sie von der Sprecherin für Landwirtschaft, Wald und Verbraucherschutz der grünen Landtagsfraktion, Martina Feldmayer, die den Themenbereich aus landespolitischer Sicht beleuchtet.
 

Den vorläufigen Abschluss bildete das Fachforum 'Soziales Darmstadt – Teilhabe gemeinsam gestalten' welches am 22. Juli um 19.30 Uhr mit einem Symposium zum Themenkomplex 'Soziales Darmstadt Integrativ, Inklusiv & Innovativ' mit Stadträtin Barbara Akdeniz stattfand.
 


Sozialpolitik in Darmstadt ist ein zentrales Politikfeld, das seit vielen Jahren gemeinsam mit freien Trägern, Verbänden und der Selbsthilfe stabilisiert, gestaltet, weiter entwickelt und ausgebaut wird.
 
 
Als versierte Gäste waren Edda Haack, Leiterin des Diakonischen Werkes Darmstadt-Dieburg, Barbara Lücke, Geschäftsführerin der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Darmstadt e.V., Gudrun Schneider, Dienststellenleiterin Allgemeine Lebensberatung Caritasverband Darmstadt e.V. und Jürgen Frohnert, Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes Kreisverband Darmstadt-Stadt zu Gast. Die Diskussion wurde von Prof. Dr. Markus Emanuel von der Evangelischen Hochschule moderiert.
 

 
Die Veranstaltungsreihe wird nach den Sommerferien fortgesetzt.
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Am 23.04.2015 war es soweit – der Girls Day 2015 startete in ganz Deutschland.



Dieses Jahr beteiligten sich wieder mehr als 103.000 Mädchen am Girls Day und auch wir Darmstädter Grünen haben drei Mädchen Einblicke in die Darmstädter Kommunalpolitik ermöglicht, u.a in den Tagesablauf unseres Grünen Oberbürgermeisters Jochen Partsch, die Aufgaben unser Sozialdezernentin Barbara Akdeniz und die Arbeit in der Grünen Geschäftsstelle.

Die erste Station an diesem Tag führte die Mädchen in das Europäische Raumfahrtzentrum ESOC in Darmstadt. Oberbürgermeister Jochen Partsch ermöglichte Laura Maria, Alexa und Laura im Rahmen ihrer Hospitanz bei den Darmstädter Grünen die Teilnahme an diesem wichtigen Termin. Der Kongress Global Navigation meets Geoinformation war hochkarätig besucht. Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung hielt ein Grußwort und hob in seiner Rede die Chancen für Hessen durch die Arbeit der ESA hervor.



Nach den spannenden Beiträgen hatten die Mädchen noch die Möglichkeit sich etwas umzusehen. Die nächste Station war das Büro von Oberbürgermeister Jochen Partsch.


Von links, Alexa, Laura und Laura Marie - direkt hinter Oberbürgermeister Jochen Partsch und dem Hessischen Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, Tarek Al-Wazir.

Natürlich war nach diesem sehr spannenden Vormittag erstmal eine Stärkung angesagt, die lokal, gesund und frisch in der Suppenküche Elisabeth eingenommen wurde.

Kaum im Oberbürgermeisterbüro angekommen, ging es mit interessanten Themen weiter. Jochen Partsch erklärte den Mädchen seinen weiteren Tagesablauf und ließ sie an einigen wichtigen Entscheidungen für die Stadt teilhaben.



Den Mädchen wurde sehr schnell bewusst, wie lange der Arbeitstag eines Oberbürgermeisters sein kann und wieviel Aufmerksamkeit die BürgerInnen der Stadt Darmstadt benötigen, aber auch, wie vielseitig und interessant dieser Beruf ist.

Das Büro des Oberbürgermeisters wird durch viele helfende Hände unterstützt, so lernten die Mädchen Rainer Burhenne, den Büroleiter des Oberbürgermeisters und die persönliche Referentin Christiana Masrescha kennen.



Ein gut organisierter Terminkalender und ein durchgeplanter Tagesablauf sind sehr wichtig - so lernten die Mädchen, dass auch ein Oberbürgermeister ohne gute Unterstützung durch seine Mitarbeiter nicht all die wichtigen Arbeiten erledigen kann.

Die nächste Station war das Büro der Sozialdezernentin Barbara Akdeniz. Als hauptamtliche Dezernentin ist sie zuständig für Sozialwesen und Sozialhilfe, für Alten- und Jugendhilfe, das Jobcenter, die Sucht- und Drogenhilfe, Kinderbetreuung und Familienzentrum, für das Frauenbüro, Wohnungswesen und Obdachlosenangelegenheiten sowie den Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen.



Barbara Akdeniz berichtete den Mädchen über ihre wichtige und umfangreiche Arbeit - erläuterte zudem die Haushaltsituation im sozialen Bereich und wies auf die seit 2011 in hohem Maße ausgebaute Kinderbetreuung in Darmstadt hin. Auch hatten die Mädchen die Möglichkeit, Fragen zur aktuellen Politik in Darmstadt zu stellen.


(Lesen Sie hierzu unsere aktuelle Pressemitteilung "Kinderbetreuung genießt weiterhin hohe Priorität bei der grün-schwarzen Koalition")

Abschließend kehrten die Mädchen zusammen mit Kreisgeschäftsführerin Sabrina-Anna Hänsel ins Grüne Büro im Martinsviertel ein und zogen gemeinsam mit Partei- und Fraktionssprecherin Hildegard-Förster Heldmann und Fraktionsgeschäftsführer Oliver Stienen ein Resümee des Tages.

Ausgelassen und sichtlich erschöpft, aber voller positiver neuer Erfahrungen verewigten sich die Mädchen noch im Büro, nahmen ihre Präsente entgegen und meldeten sich kurzerhand für den Girls Day 2016 für einen weiteren Tag bei den Darmstädter Grünen an. Wir freuen uns sehr, dass der Tag in jeder Hinsicht ein voller Erfolg war und freuen uns auf eine Wiederholung in 2016.

Von links, Hildegard Förster-Heldman, Laura, Laura Marie, Alexa und Sabrina-Anna Hänsel

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Die Modaupromenade war am Sonntag, den 26.04.2015 der Schwerpunkt des Grünen Frühlingsspazierganges. Der Eberstädter Ortsverband der Darmstädter Grünen hatte dazu eingeladen und viele Eberstädterinnen und Eberstädter folgten der Einladung.

Foto: Karl-Heinz Schön

"Die Modaupromenade ist ein Ort der Begegnung, Fußgängerweg, Ökosystem und Wirtschaftsstandort. Viele grüne Kompetenzen sind hier zu besprechen", so begrüßt Sprecherin Ute Laucks die Gäste. Sie freute sich über den sehr guten Besuch und über die Anwesenheit des Oberbürgermeisters Jochen Partsch, der Sozialdezernentin Barbara Akdeniz, dem ehrenamtlichen Stadtrat Ulrich Pakleppa und der Stadtverordnetenvorsteherin Doris Fröhlich. Auch die Parteispitze des Kreisverband Darmstadt der Darmstädter Grünen war mit Hildegard Förster-Heldmann und Jürgen Deicke vertreten.

Zu Beginn betonte Birgit Pörtner, grüne Stadtverordnete aus Eberstadt, wie wichtig es im letzten Jahr war, das Thema Aufenthaltsqualität im Ortskern in den Mittelpunkt zu rücken. "Immer mehr Junge und Alte nutzen den Ortskern zum Einkaufen und zur Begegnung. Alle Verkehrsteilnehmer sollen deshalb einen guten Platz dort finden", so Pörtner. Auch die Entwicklung des Klinikgeländes und zeitgemäße Altenhilfe und Pflegeangebote sind ihr ein wichtiges Anliegen.

Horst Miltenberger stellte zudem den Wert der Bürgerbeteiligung in den Mittelpunkt. "Ob Bürgerversammlung, Planungswerkstatt oder Treffen des Ortsverband Eberstadt. Bei den Grünen ist Mitreden und Beteiligen Programm", fügte er hinzu.

Oberbürgermeister Jochen Partsch begrüßte die Spaziergänger und berichtete über die Arbeit der Stadtregierung auch mit dem Blick auf Eberstadt. "Wenn wir eine Tankstelle im Eberstädter Süden verhindern, regelmäßig mit der Bahn über die unhaltbaren Zustände am Bahnhof reden und den Investor bitten, die Entwicklungen bei dem Einkaufsmarkt voranzubringen, dann ist das nicht täglich sichtbar. Aber es ist gut für Eberstadt", so Jochen Partsch.

Die erste Wanderpause wurde dem neugestalteten "Modaupromenadenkreis" gewidmet. "Hier haben wir ein Angebot für junge Menschen, für Ältere und für Familien geschaffen" führte Barbara Akdeniz aus. Das dieses Angebot noch nicht am Ende der Möglichkeiten steht, zeigte die rege Diskussion zu diesem neu geschaffenem Angebot. Barbara Akdeniz wurde für ihren sozialpolitischen Mut und die Ansätze, einen Ort für alle zu schaffen, von allen Beteiligten des Spazierganges gelobt.

Ein Höhepunkt des Nachmittages war der Stopp bei der Firma KAO (Goldwell). Hier wird deutlich, dass wir Grünen das Thema Wirtschaft ebenso gut vertreten können wie das Thema Umwelt. "Mit der Ansiedlung von KAO wurden 300 neue Arbeitsplätze geschaffen und ebenso viele gesichert. Als Oberbürgermeister ist das für mich eine besondere Freude. Wir waren in Konkurrenz mit London, Paris und einigen Standorten in Deutschland", sagte Jochen Partsch bei seinen Erläuterungen zum Wirtschaftsstandort. „Dass KAO seine Europazentrale hier errichtet, spricht für gute Gesprächskultur und attraktive Rahmenbedingungen.“ fügt er hinzu.

Ein vergessener Ort erwartete die Wanderer an der alten Kläranlage. Niemand käme heute auf die Idee, diese Industriebrache in Frage zu stellen. Werkstätten, Kunstschaffende, Ausbildung, Beschäftigung und Teile einer Produktionsschule verbergen sich hier und präsentieren sich als unverzichtbarer Bestandteil von Eberstadt. "Herr Oberbürgermeister, helfen Sie uns diesen Ort zu erhalten", war das Fazit von Hannes Metz nach seinen Erläuterungen zum Standort. Und eine Lilie als neues Produkt der Jugendlichen hatte er in Aussicht gestellt. Den Prototypen konnte er stolz präsentieren.

Schon reichlich durstig und müde vom Wandern erreichte die muntere Gruppe den Kirchberg und lauschte den Geschichten zur Kirche. Sibylle Kalkhof, Kandidatin bei der gerade laufenden Kirchenvorstandswahl und Mitglied der Eberstädter Grünen-Gruppe, berichtete über die Stiftung zur Erhalt der Kirche und die über 500 Jahre alte Glocke St. Anna.

Zum guten Schluss warteten leckeres Gebäck und kühle Getränke in der Geibel'schen Schmiede auf die Wandergruppe. Jürgen Deicke, Vorstand der Darmstädter Grünen, dankte allen Beteiligten und hob die Entwicklungen der Stadt und des Stadtteils unter der grün-schwarzen Koalition hervor. "Ohne Beteiligung von vielen Aktiven wäre das Grüne Eberstadt nicht so wie es ist", so Deicke. Bei so vieler positiver Energie wird die nächste Aktion Ortsverbands Eberstadt der Darmstädter Grünen in Eberstadt sicher nicht lange auf sich warten lassen.

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„Reale“ Bildung vs. „Schulbildung“ –
StadtschülerInnenrat (SSR) zu Gast bei den Arbeitskreisen Bildung und Soziales
der Darmstädter Grünen

Am Dienstag Abend, den 14.04.2015 begrüßten die Arbeitskreise Bildung und Soziales der Darmstädter Grünen die beiden SprecherInnen des StadtschülerInnenrats, Clara Keller und Till Wilhelm.

Gegenstand der Sitzung war vor allem die aktuelle Lage Darmstädter Schülerinnen und Schüler. Clara Keller und Till Wilhelm erläuterten die Aufgabe des StadtschülerInnenrats und berichteten welche Themen derzeit aktuell sind.

Die beiden erläutert, das der SSR auf einer konkreten und einer ideellen Ebene arbeitet. Auf der ideellen Ebene geht es vor allem um große Fragen wie Bildungsgerechtigkeit/ Anti-Diskriminierung im Bildungswesen und die Abschaffung des mehrgliedrigen Schulsystems. Auf der konkreten Ebene werden Anliegen der SchülerInnenvertretungen der jeweiligen Schulen bearbeitet. Zurzeit spielt hier die Anschaffung und in Standhalten „neuer“ Medien wie z.B. Tablets eine große Rolle.

Neben den beiden SchülerInnen waren noch weitere politische AkteurInnen anwesend um die aktuelle Lage an Schulen aus Sicht der SchülerInnen zu diskutieren. Sozialdezernentin Barbara Akdeniz und Jugendbildungsreferentin Eva Pelikan legten einen Fokus auf die außerschulische Bildung und erfragten hier die Sicht der beiden SchülerInnen. Clara Keller erläuterte, dass gerade das Lernen von Lebenspraktischen Dingen, wie etwa Ausfüllen von Anträgen, Gesundheitserziehung, Verständnis sozialer und emotionaler Intelligenz u.ä. Themen, in der Schule zu kurz komme und hier Angebote außerschulisch bereit gestellt werden müssen.

Der SSR veranstaltet aus diesem Grunde jährlich einen „alternativen Bildungstag“ zu dem verschiedenste ReferentInnen eingeladen werden, sodass SchülerInnen aller Darmstädter Schulen die Möglichkeit bekommen Bildung auch jenseits von Schule begreifen zu können. Hier gehe es darum „reale Bildung“ und konkrete Dinge zu lernen und sich mit unterschiedlichsten Dingen jenseits des Lehrplans zu befassen.

Die Sprecher des Bildungsarbeitkreises, Joachim Reus, Timo Schreiner und Yücel Akdeniz bedanken sich bei allen Anwesenden für einen spannenden und informativen Abend und vor allem bei dem SSR für die Impressionen und Anregungen.

Weitere Informationen über unseren Sozial- und Bildungsarbeitskreis finden sich auf unseren Seiten der Arbeitskreise unter:

--> Bildung

--> Soziales

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Am vergangenen Mittwoch, den 11. März fand die Benefizveranstaltung des Ortsverbandes Eberstadt in Kooperation mit dem Deutsch-Syrischen-Verein für deren Kinderzentrum in Aleppo statt.



Schon als Oberbürgermeister Jochen Partsch die Veranstaltung um kurz nach 19:30 Uhr eröffnete - wurde den zahlreichen Gästen bewusst, wie wichtig es ist hinzusehen und aktiv für die Menschen in Syrien Gesicht zu zeigen.

Sozialdezernentin Barbara Akdeniz gab einen Einblick über die Flüchtlingssituation in Darmstadt und würdigte das Engagement der BürgerInnen die den Weg ins Haus der Vereine angetreten hatten - um einen kleinen Beitrag der Hilfe zu leisten.


Nach neusten Zahlen von UNICEF leiden unter dem Krieg in Syrien mittlerweile über 14 Millionen Kinder.



Die eindrucksvollen Bilder, Videos und Informationen des Deutsch-Syrischen Vereines sowie die Darstellungen von Dr. Usama Felix Darrah halfen die Situation vor Ort besser verstehen.



Bilder von spielenden Kindern zwischen zerbombten Häusern und zerrütteten Straßen erschütterten - waren aber zugleich Hoffnungsträger für eine friedvollere Zukunft.

Das Video des neuen Kinderzentrums in Aleppo zeigt wie wichtig und notwendig die Arbeit des Deutsch-Syrischen Vereines ist:



Durch die musikalische Begleitung von Samir Mer Co und seiner Tochter Sarah wurde der Verlust der Heimat und dem damit verbundenen Schmerz, derer die ihr Land verlassen mussten um Sicherheit zu finden, ein Nachdruck verliehen der noch lange in uns nachhallt.



Mit großer Freude nahm Ute Laucks - Sprecherin des Ortsverbandes Eberstadt wahr, dass an diesem Abend über 900.- Euro gespendet wurden. Dieses Geld fließt nun ohne Umweg nach Aleppo in das dortige Kinderzentrum und wird helfen die notwendigen Dinge wie Nahrung und medizinische Grundversorgungen weiterhin sicherzustellen.



Zum Ausklang des Abends kam es zu interkulturell anregenden Gesprächen bei leckerem syrischen Essen.

Der Ortsverband Eberstadt und die Darmstädter Grünen sagen: DANKE für diese Zeichen der Solidarität!
 

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