Die GRÜNE Fraktion begrüßt die Gründung der Initiative Essbares Darmstadt

"Darmstadt noch grüner zu machen, ist ganz in unserem Sinne!", sagt Dr. Jürgen Deicke, Parteisprecher der Darmstädter GRÜNEN und Mitglied der Stadtverordnetenversammlung, augenzwinkernd, als Anna Arnold, Dieter Krellmann und Schirmherrin Heike Boomgaarden die Gründung der Initiative "Essbares Darmstadt" verkünden.
"Urban Gardening ist schon jetzt fester Bestandteil unserer Stadt", fügen Kristina Likavec und Patrick Voos vom GRÜNEN Umweltarbeitskreis hinzu. Diese Bewegung zu fördern und bei der Suche nach geeigneten Standorten und der Vernetzung mit anderen bürgerlichen Initiativen zu unterstützen, ist Teil unseres Wahlprogramms und im gerade geschlossenen Koalitionsvertrag fest verankert."

Deshalb sind auch gleich acht Fraktionsmitglieder der Darmstädter GRÜNEN anwesend, als am Samstag, dem 11. Juni, in der Datterich Klause, einem temporären Biergarten am Darmstädter Hauptbahnhof, von Arnold, Krellmann und Boomgaarden der Aufruf erfolgt, Darmstadt gemeinsam nach dem Vorbild der Stadt Andernach zu einer grüneren Stadt zu machen. Dabei sollen möglichst viele Grünflächen mit Nutzpflanzen bewirtschaftet und von Bürgerinnen und Bürgern gepflegt, aber auch geerntet werden.



In Darmstadt gibt es bereits zahlreiche Menschen, die sich in unterschiedlichen Gruppen engagieren, sei es in Schreber- oder Saisongärten, in der solidarischen Landwirtschaft oder beim Urban Gardening. Diese Kleinteiligkeit zu überwinden und gemeinschaftlich das Lebensumfeld noch grüner, nachhaltiger und lebenswerter zu gestalten, ist das Ziel der neu gegründeten Initiative, die sich gleich am kommenden Mittwoch, dem 15. Juni, um 19 Uhr zu einem Grünen Tisch in der Datterich Klause treffen will.

"Diese Bewegung umfasst viele Komponenten, die für unsere GRÜNE Fraktion elementar sind", erklärt Deicke. Zum einen leistet die Initiative einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität und zum Klimaschutz. Der vom Verein Urban Garden Darmstadt errichtete Kartoffelturm im Nachbarschaftsbeet in der Parcusstraße ist ein anschauliches Beispiel für vertikale Stadtgärten, die wir als "grüne Lunge" in der dichter werden Stadt ausdrücklich befürworten und in unserem gerade geschlossenen Koalitionsvertrag unter dem Stichwort "Dach- und Fassadenbegrünung" als Zielsetzung aufgenommen haben. Darüber hinaus gibt das Gärtnern im öffentlichen Raum stadtgestalterische Anregungen, weil brachliegende Flächen umgenutzt und optisch aufgewertet werden. Es ist ein lebendiges Beispiel gelebter Bürgerbeteiligung und lässt sich wunderbar mit integrativen Maßnahmen verknüpfen. Die geplanten Gartenprojekte mit Geflüchteten in der Jefferson-Siedlung und auf dem Gelände der künftigen Erstwohnhäuser im Pallaswiesenviertel sind tolle Beispiele, wie gemeinsam etwas Neues entstehen und die Stadt zusammen gestaltet werden kann. Auch für die Landesgartenschau 2022 kann diese Initiative Impulse liefern."

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“In der vergangenen Legislaturperiode haben wir gemeinsam vieles erreicht. Um nur ein paar Beispiele zu nennen: Ausbau der Kinderbetreuung bis zu einem Spitzenplatz in Hessen, Haushaltsausgleich, Straßensanierungsprogramm und Fortsetzung der Schulbausanierung, Aufbau einer offenen Bürgerbeteiligungskultur und die Verdreifachung des sozialen Wohnungsbaus”, erklären Hildegard Förster-Heldmann und Dr. Jürgen Deicke, Parteisprecher der Darmstädter Grünen und Paul Wandrey, Kreisvorsitzender der CDU.

“Neben dem, was wir begonnen und bereits erreicht haben, gibt es Daueraufgaben, geplante Projekte und große Stadtentwicklungsmaßnahmen, die wir entschlossen, aber auch mit Beteiligung der anderen kommunalen Partnerinnen und Partner sowie der Darmstädter Bürgerschaft voranbringen wollen”, so die Koalitionspartner weiter.

Möglich werde dies durch die konsequente Fortsetzung der Haushaltskonsolidierung. Damit wurden wesentliche Grundlagen für eine Fortentwicklung unserer Stadt und einer kommunalen Infrastruktur geschaffen.

“Schwerpunkte der kommenden Legislatur werden die Entwicklung neuer Stadtteile auf den Konversionsflächen, der Bau von 10.000 neuen Wohnungen, die Stärkung der Mobilität für alle durch den Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs und des Radwegenetzes, der Neubau des Berufschulzentrums Nord, der Umbau des Böllenfalltorstadions, der Neubau des Nordbads und die Neugestaltung des Stadteingangs Rheinstraße”, führen Förster-Heldmann, Deicke und Wandrey auf. “Hinzu kommt ein Maßnahmenpaket für Klima- und Umweltschutz sowie Biodiversität, wie beispielsweise ein Dach- und Fassadenbegrünungsprogramm sowie umfassende Erweiterung des Baum und Waldschutzes.”

“Weiterhin wollen wir an einem geeigneten Standort eine feste Stadtwache in der Innenstadt errichten, damit die Kommunalpolizei ein greifbarer Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger wird”, so die Koalitionäre abschließend. “Wir sind zuversichtlich, dass bei dem Vielen, was uns eint, immer einvernehmlich Lösungen gefunden werden, für ein dynamisches, wirtschaftlich starkes, sozial gerechtes, ökologisch verantwortliches und internationales Darmstadt.“

Die Mitglieder der beiden Vertragsparteien müssen dem Koalitionsvertrag noch zustimmen. Dies sei terminiert für den 08.06.2016 bei einer Kreismitgliederversammlung der Grünen sowie am 22.06.2016 bei einem Kreisparteitag der CDU.

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„Das hessische Regierungspräsidium teilte umgehend seinen Reinigungsplan für die Eberstädter Düne mit, nachdem bei der alljährlichen Müllsammelaktion 'sauberhaftes Hessen',die vom Stadtteilmanagement Süd III organisiert wird, auf der Düne Ulvenberg und Eschelkopf neben leeren Flaschen und den üblichen Verpackungsresten vom Grünen Arbeitskreis Eberstadt auch Absperrbaken, Küchenmöbelteile, Regalhalter und einiges an Hundekot gefunden wurde“, erklärt Doris Fröhlich, grüne Stadtverordnete aus Eberstadt.

„Die Dünen in Eberstadt sind Relikte aus der Eiszeit und stehen unter besonderem Schutz. Hinweise auf die Schutzbedürftigkeit der Düne geben Schilder am Rand: Naturschutzgebiet! Betreten der abgegrenzten Bereiche untersagt usw., an diese Anweisungen halten sich jedoch nur wenige Besucher“, kritisiert Fröhlich, „Die Betonmauern, der aus dem Zweiten Weltkrieg stammenden Flakstellung, auf dem Dünenkopf dienen heute offenbar als Treffpunkt für ausgedehnte Parties. Außerdem sind die Abgrenzungen zum Teil zerstört und zahlreiche Hinterlassenschaften von Hunden zeigen, dass den Hundebesitzern die Folgen nicht klar sind.“

Die Tier- und Pflanzenwelt sei durch diese "Eingriffe" massiv bedroht, viele "rote Liste Pflanzen", wie das kegelfrüchtige Leimkraut, der Schafschwingel oder das blaues Schillergras, kämen mit dieser Art Dung nicht zurecht und verschwinden langfristig, so die grüne Umweltpolitikerin weiter. „Sie gelten als besonders schützenswert, da sie mit den kalkreichen Sandböden und der großen Hitze zurechtkommen, die auf der Düne besonders an trocken-heißen Sommertagen entstehen kann. So steht am Ende der Sammelaktion nicht nur die Erkenntnis, dass unser Wohlstandsmüll die Landschaft belastet, er zerstört auch seltene, in Deutschland einmalige Biotope. Mehr Schutz und mehr Aufklärung sind gefragt.“

Auf das Ergebnis der Müllsammelaktion und die Anregungen des Grünen OV Eberstadt hin reagierte das hessischen Regierungspräsidium. Der, auf die Anregungen hin, freigegebene Reinigungsplan des Regierungspräsidiums sieht vor die Abgrenzungen wiederherzustellen und Hundehalter per Flyer über die Bedrohung der Düne durch die Hinterlassenschaften der Hunde zu informieren. Außerdem soll eine neue Besucherleiteinrichtung mit entsprechenden Informationstafeln die Besucher vor Ort über das besondere Biotop der Düne informieren und so für einen besseren Schutz sorgen.

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Grüner Aschermittwoch in Eberstadt

Fairness bei aller politischen Unterschiedlichkeit war das Motto für das Heringsessen zu dem der OV Eberstadt von Bündnis 90/Die Grünen in diesem Jahr eingeladen hatte. Der Saal im Haus der Vereine war bis auf den letzten Platz besetzt. Die Eberstädterinnen und Eberstädter waren gekommen, um die Kandidatinnen und Kandidaten Kommunalwahl am 6. März zu sehen und zu hören.

Zu Gast war auch die Hessenvorsitzende der Partei, Daniela Wagner.

In vielen Einzelgesprächen könnte sie den Gästen erläutern wie erfolgreich grüne Themen in der Landesregierung von den Grünen durchgesetzt wurden.

Nach der Begrüßung durch die grüne Stadtverordnetenvorsteherin Doris Fröhlich kamen zuerst die Kandidatinnen und Kandidaten zu Wort. Birgit Pörtner machte den Anfang. Sie räumte auf mit Aussagen anderer Parteien die suggerieren, dass Verkehrsteilnehmer, die nicht nur Auto fahren keine Menschen sind.

Sie konnte auch deutlich machen, dass grüne Stadtpolitik mutig Projekte in die Hand nimmt. Man sieht es am Eberstädter Kreisel, an der Bismarckstrasse und am Stadion. An der Bebauung des Eberstädter Pressgeländes hob sie hervor, dass durch umsichtige Planung ohne Tiefgarage die Wohnträume auch von Familien mit weniger Geld wahr werden.

Horst Miltenberger nahm ein anderes Thema auf. In den vergangenen Monaten sind Menschen aus Krisengebieten zu uns gekommen um bei uns eine Zukunft zu haben. Krieg und Zerstörung haben sie gezwungen ihre Heimat zu verlassen. Parteien und Gruppierungen die diesen Menschen nun Hass und Hetze entgegenbringen werden demokratische Parteien und unsere Zivilgesellschaft nicht dulden, so Miltenberger.

Zurück zu Eberstädter Themen brachte Sibylle Kalkhof es auf den Punkt. "Eberstadt braucht eine Aufenthaltsqualität im Ortskern". Zweimal haben die Ortsgrünen bereits gezeigt wie es geht. Zwischen der Kafeebar und der Bäckerei Hofmann haben sie ein Straßencafé installiert. Das hat gezeigt, dass viel Bedarf und viel Platz für Neues da ist.

Doris Fröhlich, Lilo Kiel und Iris Dassler machten den Abschluss der Vorstellung mit den Themen Kunst und Kultur für Eberstadt, z.B. in der Modaupromenade und guter Kinderbetreuung in Kindergärten und Schulen. Den Höhepunkt des Abends setzte Oberbürgermeister Jochen Partsch.

Mit einem Rundumblick über die gelungene Wirtschaftsförderung, die Verhinderung einer Tankstelle im Eberstädter Süden, den Weiterbestand des Stadtteilbüros und den Angeboten in der Grenzallee. Die Grünen konnten Darmstadt sozialer und gerechter machen, die Kinderbetreuung verbessern, den Haushalt stabilisieren und die Bürgerinnen und Bürger stärker beteiligen.

In den nächsten Jahren steht die Schaffung von Wohnungen für alle Bevölkerungsschichten im Vordergrund. Der Start der Wohnraummobilisierung in Lincoln ist gelungen. In Darmstadt hat sich in fünf Jahren viel bewegt, und daran haben Bündnis 90/Die Grünen einen großen Anteil. Deshalb werben die Grünen um die Stimmen der Eberstädter Bürgerinnen und Bürger für die Weiterführung der Koalition.
 
Der Abend war damit lange nicht zu Ende. Bei Wein und Getränken und natürlich reichlich Heringssalat und veganen Köstlichkeiten gab es Zeit um das Gehörte zu besprechen und zu vertiefen.

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Am 28.01.2016 fand eine Veranstaltung des Bildungs-AK im Heiner-Lehr-Zentrum zum Thema "Bildungsgerechtigkeit in Darmstadt – Lebenslanges Lernen in kommunaler Verantwortung" statt.

Gute Bildung ist der Schlüssel für Chancengleichheit und Teilhabe. Sie fördert die individuelle Entwicklung, sichert Beschäftigung und eigenständige Existenzsicherung, begünstigt Stadt- und Kulturentwicklung und ist Garant für wirtschaftliche Standortsicherung.



Gute Bildung für alle ist Bildung für alle Altersgruppen – lebenslanges Lernen ist heute in Bildungsbiografien Standard. Sie umfasst allgemeine, berufliche und schulische Bildung, Berufsausbildung, Hochschul- und Weiterbildung.
Sie findet an allen Orten statt – ist formal, non-formal oder informell. Die Orte, an denen Bildung stattfindet, sind vielfältig: Familien, Kindertagesstätten, Schulen, Kinder- und Jugendzentren, Vereine, MigrantInnenselbstorganisationen, Volkshochschulen, Familienzentren, Akademien, Bildungsträger, Betriebe, Kammern, Hochschulen und viele mehr.


Wirkungsvolle Bildung stellt die unterschiedlichen Anforderungen und Kompetenzen der Menschen in den Mittelpunkt. Vor dem Hintergrund der Herausforderungen der Wissensgesellschaft, des demographischen Wandels, des Rechtsanspruchs auf Inklusion und der Internationalisierung bedeutet gute Bildung, das Bildungssystem an den Biographien zu orientieren und an die unterschiedlichen Bedürfnisse anzupassen, nicht umgekehrt. Insofern wollen wir Strukturen ermöglichen, die allen Menschen die Teilhabe an Bildung und individuell ausgerichteter Förderung eröffnen.


 

Bildungspolitik sehen wir eng verzahnt mit anderen Politikfeldern – denn nur so lassen sich Anforderungen, Ressourcen und politische Konzepte sinnvoll abstimmen, anpassen und weiterentwickeln. Die kommunalpolitischen Einflussmöglichkeiten sind vielfältig.

Um diese Möglichkeiten auf kommunaler Ebene auszuloten waren als Fachleute eingeladen:


Anne Janz, Schul- und Jugenddezernentin, Kassel
Barbara Akdeniz, Sozial- und Jugenddezernentin, Darmstadt
Moderation: Yücel Akdeniz, Bildungs- und sozialpolitischer Sprecher

Leider musste Anne Janz kurzfristig wegen Krankheit absagen. Dafür sprang dankenswerterweise Karsten McGovern ein, Schul- und Jugenddezernent a.D. aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf.
 


Karsten McGovern ging in seinem Einführungsreferat aus seiner Sicht auf die Thematik ein.

Den Vortrag können Sie hier abrufen.

Nach einer Beitrag von Barbara Akdeniz wurden in einer lebhaften Diskussion, die auch das Publikum einbezog, die verschiedenen Ebenen der Thematik vertieft und besonders die Möglichkeiten für die Kommunalpolitik in Darmstadt heraus gearbeitet.
 

Die Veranstaltung fand auch eine gute Resonanz im Darmstädter Echo:

Den Artikel finden Sie hier online lesen.

Unser Wahloprgramm Bildung finden Sie hier:

http://www.gruen-wirkt-da.de/wahlprogramm/bildung/

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Am 31. Oktober trafen wir uns zur gemeinsamen Baumpflanzaktion mit unserem Koalitionspartner CDU sowie Hessen Forst im Darmstädter Westwald. Wir pflanzten 300 Kiefern und verbrachten bei milden Temperaturen einen schönen Nachmittag um ein Zeichen für den Westwald zu setzen.

Der Westwald ist ein vielfältiges Biotop seltener Tier- und Pflanzenarten, dass unseres Schutzes bedarf. Um zu unterstreichen, dass der Westwald trotz aller Probleme die dort bestehen eine gewichtige Rolle im Darmstädter Ökosystem inne hat, hatten wir diese Aktion gemeinsam mit der CDU Darmstadt geplant und umgesetzt.

Herr Müller, der Forstamleiter von Hessen Forst, eröffnete die Aktion mit einigen Informationen zum Waldgebiet. Im Jahr 2011 musste der zuvor vorhandene Buchenwald gerodet werden, da die Bäume kaputt waren. Es wurden Reparaturmaßnahmen mit dem Mähgerät gegen das Filz ausbildende Gras vorgenommen und dann schließlich mit der Neuanpflanzung begonnen. Hier soll sich nun ein neuer Hochwald entwickeln.

Die Fraktionsvorsitzenden Hildegard Förster-Heldmann und Yücel Akdeniz sowie die Stadtverordnetenvorsteherin Doris Fröhlich, Parteisprecher Jürgen Deicke und die Landesvorsitzende der hessichen Grünen Daniela Wagner, wie auch viele Partei- und Fraktionsmitglieder, darunter auch die umweltplitischen SprecherInnen Kristina Likavec und Patrick Voos, begrüßten die Aktion und freuen sich über die Investitionen der Stadt Darmstadt in den geschädigten Westwald.

Wir Darmstädter Grünen werden hier weiterhin am "Baum" bleiben.

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