Grün macht mobil - Diskussionsforum mit Daniela Wagner

Unser Verkehrssystem gerät an seine Grenzen. Weltweit ersticken Städte am Autoverkehr. Immer mehr Menschen steigen aufs Fahrrad um.

Pedelecs und eBikes machen das Fahrrad attraktiv für den Alltagsverkehr. Die Forderung nach besseren Bedingungen für Radfahrer wird immer lauter. Dem gegenüber verteidigen andere die konventionelle, autofreundliche Verkehrsplanung. In manchen Städten tobt bereits der Kampf um die Straße.

Warum Spritschlucker, die einen erheblichen Anteil am klimaschädlichen CO2-Ausstoß ausmachen, bei der Verkehrsplanung nach wie vor bevorteilt werden, ist für viele Menschen nicht mehr nachvollziehbar.

Daniela Wagner, die Landesvorsitzende der Hessischen Grünen und Direktkandidatin für die Bundestagswahl 2017 des Wahlkreises 186, führt mit einer Präsentation in das Thema ein.

 

Im Anschluss können Interessierte über die Notwendigkeit und die Chancen einer Verkehrswende diskutieren.

Wann: 28. Juni 2017
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Wo: In der Mainhall am Osthang der Mathildenhöhe

DER EINTRITT IST FREI


Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Sympathisantinnen und Sympathisanten,

mit großen Schritten geht es Richtung Bundestagswahl 2017 und wir arbeiten im Darmstädter Kreisverband und im gesamten Wahlkreis 186 bereits fieberhaft an allen Ecken um unsere Kandidatin Daniela Wagner bestmöglich in ihrem Wahlkampf zu unterstützen.

Ab sofort wird es in regelmäßige Abständen einen Newsletter geben, in dem wir über den aktuellen Stand informieren und öffentliche Termine u.a. auch von Daniela Wagner und auch von Frank Diefenbach, der für den Wahlkreis 187 antritt, übermitteln.

Wer unseren Newsletter noch nicht abonniert hat, kann dies hier tun: NEWSLETTER ABONNIEREN

Natürlich besteht bereits jetzt die Möglichkeit, Daniela Wagner persönliche Fragen zu stellen, die auch zeitnah beantwortet werden.

Einfach eine Email senden an:

daniela.wagner(at)gruene-darmstadt.de
(Um Spam zu vermeiden bitten wir die Adresse selbst einzugeben)


Wir möchten Euch/Sie zudem heute auf das Portal für Plakatspenden hinweisen.

Sie/Ihr können/könnt dort durch ein Großflächenplakat oder einen Kinospot an einem Standort Ihrer/Eurer Wahl Bündnis 90 / Die GRÜNEN für den Wahlkreis 186 auch in Darmstadt unterstützen – z.B. auf dem Weg zur Arbeit, in der Fußgängerzone, am Bahnhof oder gleich direkt vor der eigenen Haustür.

Die Bestellung dauert nur wenige Minuten und die zur Verfügung stehenden Standorte können frei gewählt werden. Die Buchung des Stellplatzes läuft über 10 Tage und ist ab 50,-Euro zu haben. Sinnvoll sind die letzten beiden Wochen vor der Bundestagswahl, welche am Sonntag, dem 24. September stattfinden wird.

www.plakat.gruene.de

Weitere Informationen und Hinweise gibt es auf den Seiten der BUNDESGRÜNEN. Zudem steht der Programmentwurf "Zukunft wird aus Mut gemacht" zum Download bereit.

Natürlich besteht auch die Möglichkeit uns unabhängig von einem Plakat zu unterstützen.
Über PayPal kann man dem Kreisverband Darmstadt eine Spende zukommen zu lassen:

Jetzt einfach, schnell und sicher online bezahlen – mit PayPal.

Das Finanzamt erstattet bis zu einer Summe von 1650€ pro Person (3300€ bei gemeinsamer Veranlagung mit dem Ehepartner) 50% der gezahlten Beiträge zurück.
Wer also 50€ spendet, bekommt 25€ wieder zurück und hat de facto nur 25€ selbst gegeben.

Wir würden uns sehr über Ihre/Eure Unterstützung freuen!


Jochen Partsch für eine weitere Amtszeit bestätigt

Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Sympathisantinnen und Sympathisanten,

mit den Worten von unserem Oberbürgermeister Jochen Partsch, möchten wir uns herzlich für all die aktive Unterstützung in den letzten Wochen bedanken.

„Ich freue mich sehr über dieses Ergebnis. Es gab sehr gute und qualifizierte Mitbewerberinnen und Mitbewerber, deshalb war nicht davon auszugehen, dass in einer so diskussionsfreudigen Stadt wie Darmstadt, in der jede Sache genau angeschaut wird und klar ist, dass nicht alles gelingen kann, das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger so groß ist, dass ich es schon im ersten Wahlgang schaffen würde – das rührt mich und dafür bin ich sehr dankbar!
Die größte Herausforderung für die nächsten sechs Jahre wird sein, das große Wachstum und die Dynamik unserer Stadt gut zu gestalten, neue Stadtteile zu schaffen, Wohnungen zu bauen und gleichzeitig die soziale Infrastruktur mitzuentwickeln sowie die hohe Verkehrsbelastung in unserer Stadt so zu regeln, dass die Luft besser wird und die Mobilität – ökologisch und sozial – weiterhin gesichert ist.“
Wahlparty im Justus-Liebig-Haus, 19.3.2017

„Bildungspolitische Eckpunkte zu Digitalisierung und Medienkompetenz“

Am 3. Mai 2017 hatte der Arbeitskreis Bildung zu diesem Thema zur Gesprächsrunde eingeladen. Impulsgebend an diesem Abend waren insbesondere die Sozialdezernentin der Stadt Darmstadt, Barbara Akdeniz, und der Geschäftsführer des Instituts für Medienpädagogik und Kommunikation (muk), Peter Holnick.

Im Mittelpunkt stand die Idee, in im Zuge der Profilierung als „digitale Stadt“ in Darmstadt ein Medienkompetenzzentrum als „Haus der digitalen Bildung“ einzurichten.

Hier ist in Kurzform ein Überblick über einzelne Gesprächsthemen und Aspekte des Abends:

1.   Arbeit des Instituts für Medienpädagogik und Kommunikation (Peter Holnick)

·     Digitalisierung/Mediennutzung „vom Jugendlichen/Menschen aus denken“ (Werte, Haltung, Spaß,…)

·     spielerisch lernen: Bilder vs. Wahrheit; Entwicklung von Bewertungskompetenz

·     Kinder sollen Abenteuer erleben, nicht nur einer medialen „Scheinwelt“ leben

·     „Wahrheit ist mir nicht so wichtig, eh alles Fake News“: Politik- und Informationsverdrossenheit begegnen

·     Durchführung von Medienkongressen für Jugendliche:
Projekte, Termine beim Radio, Zeitung, …

·     Beispiel: Pressesprecher der Lilien erzählt, wie man dort auf Fake News reagiert

·     nähere Informationen unter: http://www.muk-hessen.de

2.   Konzept eines Medienkompetenzzentrums „Haus der digitalen Bildung“

·         gemeinsame Diskussionen mit der Industrie „vor Bürgerinnen und Bürgern“

·         Bildung für Lehrer, Eltern, SozialpädagogInnen

·         konzeptionelle Bündelung, Verbindung zwischen Stadt und Landkreis verschiedene Institutionen mit verschiedenen Kompetenzebenen und -schwerpunkten zusammenbringen

·         z. B.: Institut für Medienpädagogik und Kommunikation, Medienzentren Darmstadt und Darmstadt-Dieburg

·         Ziel: Veranstaltungen, Foren, Informationen, Materialien zu allen Fragen rund um Mediennutzung, Entwicklung der Digitalisierung, kritische Nutzung von Informationsangeboten, Information und Demokratie, Datenschutz, ….

·         Vergleich: „Stadtbücherei des 21. Jahrhunderts“

·         Medienbildung soll nicht die Industrie übernehmen

3.   Notwendige Rahmenbedingungen für Schulen im Zeitalter der Digitalisierung

·       adäquate Ausstattung aller Unterrichtsräume, Räume für spezielle Fachanforderungen beruflicher Bildung

·       Einbindungsmöglichkeiten für persönliche Geräte der Lernenden (Smartphones, Tablets, Laptops, …)

·       Lehrer müssen befähigt werden, mit den Medien umzugehen

·       Bedenkenswertes im Kontext „Bildungsgerechtigkeit“?

·       Klärungen: IT-Kompetenzen wie z. B. Emailadressen einrichten, …..:
In welchem Unterrichtsfach werden diese Fragen bearbeitet?

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Der Arbeitskreis Wirtschaft und Finanzen äußert sich zur aktuellen Haushaltsdebatte –

Seit Ende März ist bekannt, dass 33 Mio. Euro Gewerbesteuer für das Jahr 2016 zurückgezahlt werden müssen. Des Weiteren rechnen wir mit Einbußen von 52 Mio. Euro in Bezug zu unserer Prognose.

Diesen Umstand bedauern wir sehr, da durch nunmehr fehlende Mittel auch sinnvolle Zukunftsinvestitionen auf den Prüfstand gestellt werden müssen, um den Haushalt zu konsolidieren - dies ist besonders schmerzlich, weil nach einem ausgeglichen Haushalt nunmehr ein deutlicher Überschuss möglich gewesen wäre.

Wir als Grüne legen Wert auf eine verlässliche Finanzplanung – die Haushaltsplanungen, und insbesondere die realen Ergebnisse der letzten Jahre haben das sehr deutlich aufgezeigt.

Die Gewerbesteuer wird von kommunalen Gebietskörperschaften (Kommunen, Städte, Gemeinden) auf den Gewerbeertrag eines Unternehmens erhoben. Die Erwartung der Höhe der Gewerbesteuer der Stadt Darmstadt basiert auf der Steuerschätzung des Landes Hessens, fußend auf den Werten der letzten Jahre. Die Berechung der Gewerbesteuer beinhaltet dennoch viele Unbekannte, die nicht vorhersehbar sind (resultierend aus einer Vielzahl von Anteilen, die erhöhenden oder mindernden Einfluss auf diese Steuerart haben, z.B. Spenden einer Körperschaft, oder Verluste von ausländischen Betriebsstätten).

Dies ist ein wesentlicher Unterschied zu der Erfahrung, die jeder Bürger mit den von ihm zu entrichtenden Steuern macht. Bei diesen hat er in der Regel keine so großen Spielräume.

Wie oben beschrieben, haben Unternehmen in der Regel sehr viele Hebel, die Höhe der zu leistenden Gewerbesteuer zu beeinflussen. Und sie sind regelmäßig nicht verpflichtet, über interne finanztechnische Maßnahmen zu informieren, die Einfluss auf die Höhe der Steuerschuld haben können. Die Gewerbesteuereinnahmen hängen in hohem Maße auch von der Struktur der örtlichen Wirtschaft ab – Darmstadt ist gekennzeichnet durch eine wachsende mittelständische Unternehmenskultur, Großunternehmen (Merck, Software AG etc.), aber auch durch die Besonderheiten einer Wissenschaftsstadt: die TU beispielsweise mit sehr vielen Studierenden, die Treibkraft einer prosperierenden Stadt ist, aber natürlich keine Gewerbesteuer zahlt. Viele Faktoren, die Einfluss auf die Höhe dieser für uns sehr wichtigen Steuerart haben, die zudem als Vorauszahlung erhoben wird.

Die einzige Steuerungsgröße, die eine Gebietskörperschaft ,also unsere Stadt, hat, ist wiederum der Hebesatz – dieser liegt in Darmstadt derzeit bei 425 %.Fazit:  Für die Finanzverwaltung der Stadt Darmstadt nicht vorhersehbare, aber ganz legale Maßnahmen einzelner Unternehmen haben dazu geführt, dass wir nicht nur bereits erhobene Gewerbesteuer zurückzahlen, sondern auch die Erwartungen für das laufende Jahr korrigieren müssen. Dies ist nach zwei Jahren guter Ergebnisse, auf dem Weg aus dem Rettungsschirm heraus mit Augenmerk auf viele wichtige Projekte sehr schmerzhaft. Wir Grünen werden versuchen, gemeinsam mit den Bürgern weiterhin für Sicherheit und Vertrauen in den Haushalt zu sorgen, um diese Stadt weiterzuentwickeln und die Finanzen zu konsolidieren.  Wir werden – auch in Abstimmung mit dem Land, das uns hier sicherlich Vorgaben machen wird – dafür sorgen, dass der Haushalt auch in diesem Jahr ausgeglichen sein wird, um auf den erfolgreichen Weg der Haushaltskonsolidierung weiter voranschreiten zu können.

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Die GRÜNE Fraktion begrüßt die Gründung der Initiative Essbares Darmstadt

"Darmstadt noch grüner zu machen, ist ganz in unserem Sinne!", sagt Dr. Jürgen Deicke, Parteisprecher der Darmstädter GRÜNEN und Mitglied der Stadtverordnetenversammlung, augenzwinkernd, als Anna Arnold, Dieter Krellmann und Schirmherrin Heike Boomgaarden die Gründung der Initiative "Essbares Darmstadt" verkünden.
"Urban Gardening ist schon jetzt fester Bestandteil unserer Stadt", fügen Kristina Likavec und Patrick Voos vom GRÜNEN Umweltarbeitskreis hinzu. Diese Bewegung zu fördern und bei der Suche nach geeigneten Standorten und der Vernetzung mit anderen bürgerlichen Initiativen zu unterstützen, ist Teil unseres Wahlprogramms und im gerade geschlossenen Koalitionsvertrag fest verankert."

Deshalb sind auch gleich acht Fraktionsmitglieder der Darmstädter GRÜNEN anwesend, als am Samstag, dem 11. Juni, in der Datterich Klause, einem temporären Biergarten am Darmstädter Hauptbahnhof, von Arnold, Krellmann und Boomgaarden der Aufruf erfolgt, Darmstadt gemeinsam nach dem Vorbild der Stadt Andernach zu einer grüneren Stadt zu machen. Dabei sollen möglichst viele Grünflächen mit Nutzpflanzen bewirtschaftet und von Bürgerinnen und Bürgern gepflegt, aber auch geerntet werden.



In Darmstadt gibt es bereits zahlreiche Menschen, die sich in unterschiedlichen Gruppen engagieren, sei es in Schreber- oder Saisongärten, in der solidarischen Landwirtschaft oder beim Urban Gardening. Diese Kleinteiligkeit zu überwinden und gemeinschaftlich das Lebensumfeld noch grüner, nachhaltiger und lebenswerter zu gestalten, ist das Ziel der neu gegründeten Initiative, die sich gleich am kommenden Mittwoch, dem 15. Juni, um 19 Uhr zu einem Grünen Tisch in der Datterich Klause treffen will.

"Diese Bewegung umfasst viele Komponenten, die für unsere GRÜNE Fraktion elementar sind", erklärt Deicke. Zum einen leistet die Initiative einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität und zum Klimaschutz. Der vom Verein Urban Garden Darmstadt errichtete Kartoffelturm im Nachbarschaftsbeet in der Parcusstraße ist ein anschauliches Beispiel für vertikale Stadtgärten, die wir als "grüne Lunge" in der dichter werden Stadt ausdrücklich befürworten und in unserem gerade geschlossenen Koalitionsvertrag unter dem Stichwort "Dach- und Fassadenbegrünung" als Zielsetzung aufgenommen haben. Darüber hinaus gibt das Gärtnern im öffentlichen Raum stadtgestalterische Anregungen, weil brachliegende Flächen umgenutzt und optisch aufgewertet werden. Es ist ein lebendiges Beispiel gelebter Bürgerbeteiligung und lässt sich wunderbar mit integrativen Maßnahmen verknüpfen. Die geplanten Gartenprojekte mit Geflüchteten in der Jefferson-Siedlung und auf dem Gelände der künftigen Erstwohnhäuser im Pallaswiesenviertel sind tolle Beispiele, wie gemeinsam etwas Neues entstehen und die Stadt zusammen gestaltet werden kann. Auch für die Landesgartenschau 2022 kann diese Initiative Impulse liefern."

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“In der vergangenen Legislaturperiode haben wir gemeinsam vieles erreicht. Um nur ein paar Beispiele zu nennen: Ausbau der Kinderbetreuung bis zu einem Spitzenplatz in Hessen, Haushaltsausgleich, Straßensanierungsprogramm und Fortsetzung der Schulbausanierung, Aufbau einer offenen Bürgerbeteiligungskultur und die Verdreifachung des sozialen Wohnungsbaus”, erklären Hildegard Förster-Heldmann und Dr. Jürgen Deicke, Parteisprecher der Darmstädter Grünen und Paul Wandrey, Kreisvorsitzender der CDU.

“Neben dem, was wir begonnen und bereits erreicht haben, gibt es Daueraufgaben, geplante Projekte und große Stadtentwicklungsmaßnahmen, die wir entschlossen, aber auch mit Beteiligung der anderen kommunalen Partnerinnen und Partner sowie der Darmstädter Bürgerschaft voranbringen wollen”, so die Koalitionspartner weiter.

Möglich werde dies durch die konsequente Fortsetzung der Haushaltskonsolidierung. Damit wurden wesentliche Grundlagen für eine Fortentwicklung unserer Stadt und einer kommunalen Infrastruktur geschaffen.

“Schwerpunkte der kommenden Legislatur werden die Entwicklung neuer Stadtteile auf den Konversionsflächen, der Bau von 10.000 neuen Wohnungen, die Stärkung der Mobilität für alle durch den Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs und des Radwegenetzes, der Neubau des Berufschulzentrums Nord, der Umbau des Böllenfalltorstadions, der Neubau des Nordbads und die Neugestaltung des Stadteingangs Rheinstraße”, führen Förster-Heldmann, Deicke und Wandrey auf. “Hinzu kommt ein Maßnahmenpaket für Klima- und Umweltschutz sowie Biodiversität, wie beispielsweise ein Dach- und Fassadenbegrünungsprogramm sowie umfassende Erweiterung des Baum und Waldschutzes.”

“Weiterhin wollen wir an einem geeigneten Standort eine feste Stadtwache in der Innenstadt errichten, damit die Kommunalpolizei ein greifbarer Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger wird”, so die Koalitionäre abschließend. “Wir sind zuversichtlich, dass bei dem Vielen, was uns eint, immer einvernehmlich Lösungen gefunden werden, für ein dynamisches, wirtschaftlich starkes, sozial gerechtes, ökologisch verantwortliches und internationales Darmstadt.“

Die Mitglieder der beiden Vertragsparteien müssen dem Koalitionsvertrag noch zustimmen. Dies sei terminiert für den 08.06.2016 bei einer Kreismitgliederversammlung der Grünen sowie am 22.06.2016 bei einem Kreisparteitag der CDU.

 

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„Das hessische Regierungspräsidium teilte umgehend seinen Reinigungsplan für die Eberstädter Düne mit, nachdem bei der alljährlichen Müllsammelaktion 'sauberhaftes Hessen',die vom Stadtteilmanagement Süd III organisiert wird, auf der Düne Ulvenberg und Eschelkopf neben leeren Flaschen und den üblichen Verpackungsresten vom Grünen Arbeitskreis Eberstadt auch Absperrbaken, Küchenmöbelteile, Regalhalter und einiges an Hundekot gefunden wurde“, erklärt Doris Fröhlich, grüne Stadtverordnete aus Eberstadt.

„Die Dünen in Eberstadt sind Relikte aus der Eiszeit und stehen unter besonderem Schutz. Hinweise auf die Schutzbedürftigkeit der Düne geben Schilder am Rand: Naturschutzgebiet! Betreten der abgegrenzten Bereiche untersagt usw., an diese Anweisungen halten sich jedoch nur wenige Besucher“, kritisiert Fröhlich, „Die Betonmauern, der aus dem Zweiten Weltkrieg stammenden Flakstellung, auf dem Dünenkopf dienen heute offenbar als Treffpunkt für ausgedehnte Parties. Außerdem sind die Abgrenzungen zum Teil zerstört und zahlreiche Hinterlassenschaften von Hunden zeigen, dass den Hundebesitzern die Folgen nicht klar sind.“

Die Tier- und Pflanzenwelt sei durch diese "Eingriffe" massiv bedroht, viele "rote Liste Pflanzen", wie das kegelfrüchtige Leimkraut, der Schafschwingel oder das blaues Schillergras, kämen mit dieser Art Dung nicht zurecht und verschwinden langfristig, so die grüne Umweltpolitikerin weiter. „Sie gelten als besonders schützenswert, da sie mit den kalkreichen Sandböden und der großen Hitze zurechtkommen, die auf der Düne besonders an trocken-heißen Sommertagen entstehen kann. So steht am Ende der Sammelaktion nicht nur die Erkenntnis, dass unser Wohlstandsmüll die Landschaft belastet, er zerstört auch seltene, in Deutschland einmalige Biotope. Mehr Schutz und mehr Aufklärung sind gefragt.“

Auf das Ergebnis der Müllsammelaktion und die Anregungen des Grünen OV Eberstadt hin reagierte das hessischen Regierungspräsidium. Der, auf die Anregungen hin, freigegebene Reinigungsplan des Regierungspräsidiums sieht vor die Abgrenzungen wiederherzustellen und Hundehalter per Flyer über die Bedrohung der Düne durch die Hinterlassenschaften der Hunde zu informieren. Außerdem soll eine neue Besucherleiteinrichtung mit entsprechenden Informationstafeln die Besucher vor Ort über das besondere Biotop der Düne informieren und so für einen besseren Schutz sorgen.

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Grüner Aschermittwoch in Eberstadt

Fairness bei aller politischen Unterschiedlichkeit war das Motto für das Heringsessen zu dem der OV Eberstadt von Bündnis 90/Die Grünen in diesem Jahr eingeladen hatte. Der Saal im Haus der Vereine war bis auf den letzten Platz besetzt. Die Eberstädterinnen und Eberstädter waren gekommen, um die Kandidatinnen und Kandidaten Kommunalwahl am 6. März zu sehen und zu hören.

Zu Gast war auch die Hessenvorsitzende der Partei, Daniela Wagner.

In vielen Einzelgesprächen könnte sie den Gästen erläutern wie erfolgreich grüne Themen in der Landesregierung von den Grünen durchgesetzt wurden.

Nach der Begrüßung durch die grüne Stadtverordnetenvorsteherin Doris Fröhlich kamen zuerst die Kandidatinnen und Kandidaten zu Wort. Birgit Pörtner machte den Anfang. Sie räumte auf mit Aussagen anderer Parteien die suggerieren, dass Verkehrsteilnehmer, die nicht nur Auto fahren keine Menschen sind.

Sie konnte auch deutlich machen, dass grüne Stadtpolitik mutig Projekte in die Hand nimmt. Man sieht es am Eberstädter Kreisel, an der Bismarckstrasse und am Stadion. An der Bebauung des Eberstädter Pressgeländes hob sie hervor, dass durch umsichtige Planung ohne Tiefgarage die Wohnträume auch von Familien mit weniger Geld wahr werden.

Horst Miltenberger nahm ein anderes Thema auf. In den vergangenen Monaten sind Menschen aus Krisengebieten zu uns gekommen um bei uns eine Zukunft zu haben. Krieg und Zerstörung haben sie gezwungen ihre Heimat zu verlassen. Parteien und Gruppierungen die diesen Menschen nun Hass und Hetze entgegenbringen werden demokratische Parteien und unsere Zivilgesellschaft nicht dulden, so Miltenberger.

Zurück zu Eberstädter Themen brachte Sibylle Kalkhof es auf den Punkt. "Eberstadt braucht eine Aufenthaltsqualität im Ortskern". Zweimal haben die Ortsgrünen bereits gezeigt wie es geht. Zwischen der Kafeebar und der Bäckerei Hofmann haben sie ein Straßencafé installiert. Das hat gezeigt, dass viel Bedarf und viel Platz für Neues da ist.

Doris Fröhlich, Lilo Kiel und Iris Dassler machten den Abschluss der Vorstellung mit den Themen Kunst und Kultur für Eberstadt, z.B. in der Modaupromenade und guter Kinderbetreuung in Kindergärten und Schulen. Den Höhepunkt des Abends setzte Oberbürgermeister Jochen Partsch.

Mit einem Rundumblick über die gelungene Wirtschaftsförderung, die Verhinderung einer Tankstelle im Eberstädter Süden, den Weiterbestand des Stadtteilbüros und den Angeboten in der Grenzallee. Die Grünen konnten Darmstadt sozialer und gerechter machen, die Kinderbetreuung verbessern, den Haushalt stabilisieren und die Bürgerinnen und Bürger stärker beteiligen.

In den nächsten Jahren steht die Schaffung von Wohnungen für alle Bevölkerungsschichten im Vordergrund. Der Start der Wohnraummobilisierung in Lincoln ist gelungen. In Darmstadt hat sich in fünf Jahren viel bewegt, und daran haben Bündnis 90/Die Grünen einen großen Anteil. Deshalb werben die Grünen um die Stimmen der Eberstädter Bürgerinnen und Bürger für die Weiterführung der Koalition.
 
Der Abend war damit lange nicht zu Ende. Bei Wein und Getränken und natürlich reichlich Heringssalat und veganen Köstlichkeiten gab es Zeit um das Gehörte zu besprechen und zu vertiefen.

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