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<<November 2017>>

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Initiative Essbares Darmstadt

Die GRÜNE Fraktion begrüßt die Gründung der Initiative Essbares Darmstadt

"Darmstadt noch grüner zu machen, ist ganz in unserem Sinne!", sagt Dr. Jürgen Deicke, Parteisprecher der Darmstädter GRÜNEN und Mitglied der Stadtverordnetenversammlung, augenzwinkernd, als Anna Arnold, Dieter Krellmann und Schirmherrin Heike Boomgaarden die Gründung der Initiative "Essbares Darmstadt" verkünden.
"Urban Gardening ist schon jetzt fester Bestandteil unserer Stadt", fügen Kristina Likavec und Patrick Voos vom GRÜNEN Umweltarbeitskreis hinzu. Diese Bewegung zu fördern und bei der Suche nach geeigneten Standorten und der Vernetzung mit anderen bürgerlichen Initiativen zu unterstützen, ist Teil unseres Wahlprogramms und im gerade geschlossenen Koalitionsvertrag fest verankert."

Deshalb sind auch gleich acht Fraktionsmitglieder der Darmstädter GRÜNEN anwesend, als am Samstag, dem 11. Juni, in der Datterich Klause, einem temporären Biergarten am Darmstädter Hauptbahnhof, von Arnold, Krellmann und Boomgaarden der Aufruf erfolgt, Darmstadt gemeinsam nach dem Vorbild der Stadt Andernach zu einer grüneren Stadt zu machen. Dabei sollen möglichst viele Grünflächen mit Nutzpflanzen bewirtschaftet und von Bürgerinnen und Bürgern gepflegt, aber auch geerntet werden.



In Darmstadt gibt es bereits zahlreiche Menschen, die sich in unterschiedlichen Gruppen engagieren, sei es in Schreber- oder Saisongärten, in der solidarischen Landwirtschaft oder beim Urban Gardening. Diese Kleinteiligkeit zu überwinden und gemeinschaftlich das Lebensumfeld noch grüner, nachhaltiger und lebenswerter zu gestalten, ist das Ziel der neu gegründeten Initiative, die sich gleich am kommenden Mittwoch, dem 15. Juni, um 19 Uhr zu einem Grünen Tisch in der Datterich Klause treffen will.

"Diese Bewegung umfasst viele Komponenten, die für unsere GRÜNE Fraktion elementar sind", erklärt Deicke. Zum einen leistet die Initiative einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität und zum Klimaschutz. Der vom Verein Urban Garden Darmstadt errichtete Kartoffelturm im Nachbarschaftsbeet in der Parcusstraße ist ein anschauliches Beispiel für vertikale Stadtgärten, die wir als "grüne Lunge" in der dichter werden Stadt ausdrücklich befürworten und in unserem gerade geschlossenen Koalitionsvertrag unter dem Stichwort "Dach- und Fassadenbegrünung" als Zielsetzung aufgenommen haben. Darüber hinaus gibt das Gärtnern im öffentlichen Raum stadtgestalterische Anregungen, weil brachliegende Flächen umgenutzt und optisch aufgewertet werden. Es ist ein lebendiges Beispiel gelebter Bürgerbeteiligung und lässt sich wunderbar mit integrativen Maßnahmen verknüpfen. Die geplanten Gartenprojekte mit Geflüchteten in der Jefferson-Siedlung und auf dem Gelände der künftigen Erstwohnhäuser im Pallaswiesenviertel sind tolle Beispiele, wie gemeinsam etwas Neues entstehen und die Stadt zusammen gestaltet werden kann. Auch für die Landesgartenschau 2022 kann diese Initiative Impulse liefern."

verfasst am:
Mittwoch, 13. Juli 2016, 14:33:58 Uhr
zuletzt editiert:
Donnerstag, 11. Mai 2017, 11:19:30 Uhr
Koalitionsverhandlungen abgeschlossen – Grün-schwarz stellt Koalitionsvertrag zur Abstimmung.

 

“In der vergangenen Legislaturperiode haben wir gemeinsam vieles erreicht. Um nur ein paar Beispiele zu nennen: Ausbau der Kinderbetreuung bis zu einem Spitzenplatz in Hessen, Haushaltsausgleich, Straßensanierungsprogramm und Fortsetzung der Schulbausanierung, Aufbau einer offenen Bürgerbeteiligungskultur und die Verdreifachung des sozialen Wohnungsbaus”, erklären Hildegard Förster-Heldmann und Dr. Jürgen Deicke, Parteisprecher der Darmstädter Grünen und Paul Wandrey, Kreisvorsitzender der CDU.

“Neben dem, was wir begonnen und bereits erreicht haben, gibt es Daueraufgaben, geplante Projekte und große Stadtentwicklungsmaßnahmen, die wir entschlossen, aber auch mit Beteiligung der anderen kommunalen Partnerinnen und Partner sowie der Darmstädter Bürgerschaft voranbringen wollen”, so die Koalitionspartner weiter.

Möglich werde dies durch die konsequente Fortsetzung der Haushaltskonsolidierung. Damit wurden wesentliche Grundlagen für eine Fortentwicklung unserer Stadt und einer kommunalen Infrastruktur geschaffen.

“Schwerpunkte der kommenden Legislatur werden die Entwicklung neuer Stadtteile auf den Konversionsflächen, der Bau von 10.000 neuen Wohnungen, die Stärkung der Mobilität für alle durch den Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs und des Radwegenetzes, der Neubau des Berufschulzentrums Nord, der Umbau des Böllenfalltorstadions, der Neubau des Nordbads und die Neugestaltung des Stadteingangs Rheinstraße”, führen Förster-Heldmann, Deicke und Wandrey auf. “Hinzu kommt ein Maßnahmenpaket für Klima- und Umweltschutz sowie Biodiversität, wie beispielsweise ein Dach- und Fassadenbegrünungsprogramm sowie umfassende Erweiterung des Baum und Waldschutzes.”

“Weiterhin wollen wir an einem geeigneten Standort eine feste Stadtwache in der Innenstadt errichten, damit die Kommunalpolizei ein greifbarer Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger wird”, so die Koalitionäre abschließend. “Wir sind zuversichtlich, dass bei dem Vielen, was uns eint, immer einvernehmlich Lösungen gefunden werden, für ein dynamisches, wirtschaftlich starkes, sozial gerechtes, ökologisch verantwortliches und internationales Darmstadt.“

Die Mitglieder der beiden Vertragsparteien müssen dem Koalitionsvertrag noch zustimmen. Dies sei terminiert für den 08.06.2016 bei einer Kreismitgliederversammlung der Grünen sowie am 22.06.2016 bei einem Kreisparteitag der CDU.

 

Stadtentwicklung, Luftreinhaltung und Teilhabe - Grüne Fachforen als Impulsgeber.

Am 15.07.2015 fiel der Startschuss zu den Grünen Fachforen im Juli

 





 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von links: Claudia Becker (Planquadrat), Cornelia Zuschke (Baudezernentin), Prof. Astrid Schmeing (Hochschulte Darmstadt)

Mit drei Fachveranstaltungen in kurzem Abstand gehen wir Darmstädter Grünen in die kurze Sommerpause.

„Wir möchten von den Darmstädter Bürgerinnen und Bürgern profitieren und laden gezielt zu drei Schwerpunktthemen ein“, erklären Hildegard Förster-Heldmann und Jürgen Deicke, Sprecher der Darmstädter Grünen. „Mit der Veranstaltungsreihe setzen wir weiter auf eine breite öffentliche Beteiligung, die uns Impulse für das Kommunalwahlprogramm liefern soll.“



Begonnen wurde die Reihe am Mittwoch, den 15.07. um 19.30 Uhr mit dem Forum 'Stadtleben - ein Ausblick', das den Blick auf die Stadtentwicklung in Darmstadt in der mittel- und langfristigen Zukunft öffnnen sollte. Neben der Darmstädter Baudezernentin Cornelia Zuschke hat Prof. Astrid Schmeing von der Hochschule Darmstadt mit ihrer Expertise zu einem kreativen Ideenaustausch beigetragen. 
Moderiert wurde der Abend von Claudia Becker von Planquadrat.

Am Freitag, den 17.07. ging es weiter mit dem Forum 'Umwelt - Frische Luft für Darmstadt'. Moderiert von Jürgen Deicke thematisierte die zuständige Dezernentin Cornelia Zuschke die Grün- und Freiraumpotenziale Darmstadts. Unterstützt wurde sie von der Sprecherin für Landwirtschaft, Wald und Verbraucherschutz der grünen Landtagsfraktion, Martina Feldmayer, die den Themenbereich aus landespolitischer Sicht beleuchtete sowie Doris Fröhlich, Stadtverordnetenvorsteherin der Stadt Darmstadt.
 

Den vorläufigen Abschluss bildete das Fachforum 'Soziales Darmstadt – Teilhabe gemeinsam gestalten' welches am 22. Juli um 19.30 Uhr mit einem Symposium zum Themenkomplex 'Soziales Darmstadt Integrativ, Inklusiv & Innovativ' mit Stadträtin Barbara Akdeniz stattfand.
 


Sozialpolitik in Darmstadt ist ein zentrales Politikfeld, das seit vielen Jahren gemeinsam mit freien Trägern, Verbänden und der Selbsthilfe stabilisiert, gestaltet, weiter entwickelt und ausgebaut wird.
 
 
Als versierte Gäste waren Edda Haack, Leiterin des Diakonischen Werkes Darmstadt-Dieburg, Barbara Lücke, Geschäftsführerin der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Darmstadt e.V., Gudrun Schneider, Dienststellenleiterin Allgemeine Lebensberatung Caritasverband Darmstadt e.V. und Jürgen Frohnert, Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes Kreisverband Darmstadt-Stadt zu Gast. Die Diskussion wurde von Prof. Dr. Markus Emanuel von der Evangelischen Hochschule moderiert.
 

 
Die Veranstaltungsreihe wird nach den Sommerferien fortgesetzt.
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