Arbeitskreis Bildung

SprecherInnen:

Ulrike Rüger      Mail: Schwandt-Rueger@t-online.de
Thomas Tramer Mail: thomas.tramer@gruene-darmstadt.de
Yücel Akdeniz    Mail: yuecel.akdeniz@googlemail.com

 
Die Treffen des Bildungs-AK finden in der Regel um 19.30 Uhr im Grünen Büro statt.

TERMINE:

Werden zeitnah bekannt gegeben!


Vergangene Veranstaltungen & Nachberichte


Bildungs-AK am 30.08.2017, 19:30 bis 21:45 Uhr

Zwischen Integration und Abschiebung:
Migranten im Bildungssystem

Für die Integration junger Migranten ist der Spracherwerb in Verbindung mit einem zügigen Eintritt in das Bildungs- und Ausbildungssystem von entscheidender Bedeutung.

Allgemeinbildende Schulen bieten dazu Sprachintensivklassen an. Diese sind als Unterstützung beim Erwerb die grundlegende Kenntnisse der deutschen Sprache konzipiert. Die Teilnahme am Unterricht in Regelklassen derselben Schule ist anzustreben.

Die beruflichen Schulen haben für Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger im Rahmen der Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung InteA-Klassen (InteA: Integration durch Anschluss und Abschluss) eingerichtet. Hier handelt es sich um ein Angebot für Schülerinnen und Schüler zwischen 16 und 20 Jahren, die grundlegende Kenntnisse der deutschen Sprache für den Übergang in eine Berufsausbildung oder den Wechsel in einen anderen Bildungsgang erwerben müssen. Viele der Schülerinnen und Schüler sind als Minderjährige ohne ihre Familien nach Deutschland gekommen. Herkunftsländer sind u. a. Syrien, Irak, Iran, Eritrea, Somalia. Einen großen Anteil haben junge Menschen aus Afghanistan.

Mit diesem Themenbereich hat sich der AK Bildung beschäftigt. Hier ein Kurzbericht zu dieser Gesprächsrunde:

  1. Sammlung von Themen und Aspekten aus den Perspektiven der Teilnehmenden
  •  
  • Übergang in Ausbildung und Beruf als zentraler Aspekt für Integration
  • Bedrohung durch Abschiebung
  • besondere Aspekte bei der Integration von Migrantinnen
  • Erfahrungen in der individuellen Begleitung von Kindern bei der schulischen Integration
  • Beherrschung der „Bildungssprache“ als Barriere zum Ausbildungserfolg
  • Angebote im Bereich „einfache Sprache“ müssen entwickelt werden.
  1. Informationen von Dogan Yilmaz zum Programm Wirtschaft integriert

Hessenweit stehen in dem Programm etwa1000 Plätze zur Verfügung, 245 Jugendliche  bzw. junge Erwachsene davon befinden sich in Ausbildung. Die Abbrecherquote ist relativ hoch. Viele afghanische Jugendliche sind unbekannt verzogen. Gliederung in Phasen: Berufsorientierung, Einstiegsqualifizierung, Ausbildung. In allen Phasen werden individuelle Begleitung und zusätzlicher Deutsch- und Fachunterricht angeboten. Gelingensbedingungen sind: gute Sprachkenntnisse, beide Seiten (auch Betriebe) müssen bereit sein, dazu zu lernen.

Bis auf wenige Ausnahmen: Teilnahme aus allen Herkunftsländern ist möglich. In Darmstadt werden derzeit 105 Jugendliche betreut. 83 befinden sich in einer Einstiegsqualifizierung, ca. 40 konnten inzwischen eine Ausbildung beginnen.

Ausbildungsgänge bei „Wirtschaft integriert“ sind z. B. geeignete Ausbildungen im Handwerk (wie Maler/Lackierer, Mechatroniker) und der Bereich Lagerlogistik. Die Lehrgänge finden teilweise statt im Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer in Weiterstadt.

Es stellt ein Problem dar, eine Ausbildung erfolgreich abzuschließen, der Berufsschulunterricht fällt vielfach schwer. Eine Deutschförderung in der Ausbildung ist notwendig (Forderung nach 16 Std. Berufsschulunterricht pro Woche). Die jungen Leute erleben überwiegend großen Druck, wollen lernen und eine Ausbildung aufnehmen (hohe Motivation). Ein Lernhemmnis ist die Unterbringung in Sammelunterkünften.

Wichtig für die Integration in Arbeit und Beruf wäre eine bessere Anerkennung von Berufserfahrung, die in den Herkunftsländern gesammelt wurde, und von ausländischen Abschlüssen.

In Bezug auf Asylverfahren wird von Anwälten der Rat erteilt, einen Antrag auf Ausbildungsduldung erst kurz vor Prozessbeginn zu stellen. Die Wartezeit auf einen Prozess im Asylanerkennungsverfahren dauert in Darmstadt derzeit ca. zwei bis drei Jahre.

  1. Informationen von Barbara Akdeniz aus ihrem Arbeitsbereich in Darmstadt

In Darmstadt werden zurzeit ca. 220 Jugendliche von der Jugendhilfe betreut. Darunter sind auch junge Erwachsene, die als unbegleitete Minderjährige gekommen sind. Ca. 333 Jugendliche bzw. junge Erwachsene befinden sich im Asylbewerbungsverfahren und erhalten Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Darunter sind viele junge Afghanen, deren Asylanträge derzeit abgelehnt werden. Für sie entsteht eine große Verunsicherung.

Ein Problem stellt die Wohnraumvermittlung dar. Viele leben in größeren Gruppen. Alle Kinder und Jugendlichen konnten in Schulen vermittelt werden. Für die Gestaltung der Übergänge gibt es einen „Runden Tisch“ mit den beruflichen Schulen. Insgesamt gibt es eine Fülle „kleinteiliger“ Maßnahmen in verschiedenen Bereichen, die die Integration unterstützen sollen.

  1. Informationen zum Programm „InteA“ als Bildungsangebot an beruflichen Schulen

Die Jugendlichen können grundsätzlich zwei Jahre diese Sprachintensivklassen an beruflichen Schulen besuchen. Dieser Zeitraum wurde inzwischen verlängert bis zum jeweiligen Schuljahresende. Als Abschluss ist überwiegend das Sprachdiplom DSD I pro vorgesehen, evtl. auch (in Einzelfällen) der externe Hauptschulabschluss. Ein Übergang in die Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung ist möglich, und zwar über die bisherige Altersgrenze von 18 Jahren hinaus.

In Darmstadt wird in diesem Jahr mit ca. 109 Abgängern aus InteA-Klassen gerechnet, davon haben 15 eine Ausbildung begonnen, zwei sind in das Programm Wirtschaft integriert aufgenommen.

Die Rahmenbedingungen für InteA werden auf Landesebene gestaltet. Die Schulen fordern die Option, dass auch ein interner Hauptschulabschluss wie in den Bildungsgängen zur Berufsvorbereitung erreicht werden kann (mit Vornoten während der Schulzeit).

  1. Integration von Migrantinnen

Viele Frauen bringen als besondere Ressource Mehrsprachigkeit mit (vor allem: Regionalsprachen). Auch haben sie häufig vertiefte Berufserfahrung, jedoch meist keine Papiere, die einen Nachweis darstellen können. Frauen beeinflussen die Haltung zur Bildung der Kinder in besonderer Weise, deshalb ist ihre Einbeziehung in das soziale Leben über die eigene persönliche Entwicklung hinaus für die Integration der Familien von großer Bedeutung.

  1.  
  • Notwendig ist ein vernetztes Gesamtpaket zur Integration.
  • Verstärkten Blick auf: Welche Ressourcen bringen Geflüchtete mit?
    (z. B. Mehrsprachigkeit)
  • Arbeitsmöglichkeiten müssen geschaffen und geboten werden.
  • Weitere Betriebe für Praktika sind zu gewinnen.
  • Materialien und Angebote in „einfacher Sprache“ müssen entwickelt werden.
  • Mehrsprachigkeit als „Brücke“ in den Lehrgängen nutzen.
  • Qualifizierung der Lehrkräfte im Bereich des sprachsensiblen Fachunterrichts

08. November 2016 | 


Gemeinsame Gesprächsrunde der Arbeitskreise Sozialpolitik und Bildung
Das Darmstädter Konzept der Bürgerbeteiligung: 
Chancen für lebendige Demokratie.


Demokratie lebt davon, dass Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Politik und Verwaltung wichtige Vorhaben aktiv gestalten und in einem gemeinsamen Prozess zu funktionsfähigen und akzeptierten Lösungen und Entscheidungen finden. Gerade auf kommunaler Ebene finden sich zahlreiche konkrete Projekte, bei denen die Vorstellungen, Erfahrungen und Meinungen der Beteiligten unmittelbar eingebracht, bedacht und umgesetzt werden können.

Das „Darmstädter Modell“ der Bürgerbeteiligung ist ein „Markenzeichen“ der Darmstädter Stadt-Regierung und der GRÜNEN. Vielfach wurde es schon erfolgreich umgesetzt und von anderen Kommunen übernommen.
Impulsgeberin des Abends war die Bürgerbeauftragte Imke Jung-Kroh. Sie stellte wesentliche Erfahrungen vor: Das Darmstädter Konzept der Bürgerbeteiligung wurde ab 2012 erarbeitet und 2015 beschlossen. Es erfolgt eine kontinuierliche Reflexion und Evaluation der Erfahrungen bei Veranstaltungen/Foren anhand von Fragebögen. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse liegt inzwischen vor und wird im Dezember 2016 vom Arbeitskreis Bürgerbeteiligung vorgestellt.

Für „gute“ Beteiligungsprozesse ist im Vorfeld zu klären: Was kann überhaupt umgesetzt werden? Geht es ausschließlich um Informationen oder mehr? Wie sieht der Zeitplan aus? Wo und wie genau kann man sich einbringen? Erforderlich ist immer die Konkretisierung mit Bezug zum Lebensalltag, das Herunterbrechen auf  . Wichtig sind kreative Menschen, die Ideen haben, Verbindungen sehen, Kontakte entwickeln
Intensiv diskutiert wurden Ausbau-, Anwendungs- und Vertiefungsmöglichkeiten, z. B.:

•    Ansprechoptionen über neue Medien
•    Bezug zum Berufsschulzentrum Nord
•    Gestaltung verbindlicher Beteiligungsmuster bei Schulbauten
•    Welches Prinzip soll für Beteiligungsforen gelten: alle Beteiligten zusammen oder Delegiertenprinzip oder einzelne Gruppen getrennt einbeziehen?
•    Balance zwischen Gemeinwohlinteresse und Partikularinteressen
•    Bindung an Stadt(-teil) und Region als eine Voraussetzung für aktives Engagement, 
Wirksamkeit ist aber auch bei einmaligen/temporären, kurzfristigen Aktivitäten gegeben.
•    Beteiligung am Bürgerhaushalt
•    demokratische Bildung an Schulen und Kitas.
 



06. September 2016 |

Planungsstand zur Gestaltung des Berufsschulzentrums Nord
Gesprächsrunde mit Bernd Neis, dem Leiter des Immobilienmanagements


Beteiligte des Bauprojekts sind der Eigenbetrieb Immobilienmanagement als Betreiber, das Städtische Schulamt als Nutzer/Auftraggeber, das Grünflächenamt (wegen Gestaltung des Umfelds im Bürgerpark), die SchulleiterInnen, die Bauaufsicht, Christel Fleischmann für den Kreis DA-DI und die Fachleute (Statik, etc.).
Hintergrund des Projekts ist - neben der Sanierungsbedürftigkeit – die Notwendigkeit zur Weiterentwicklung der Anforderungen in der beruflichen Bildung und zur Modernisierung der Werkstätten. Das Planungsteam für die Sanierung ist quasi komplett. Der Architektenwettbewerb für Zubauten (Verwaltungsbereich, Mensa mit Gastronomieangebot -auch für Nordbad und die dort trainierenden Sportler) ist abgeschlossen. Eine externe Projektsteuerung unterstützt das Immobilienmanagement.
„Themen“ des Projekts sind: Bauen im Park, Schulhof, Gastronomie.
Die Aufgabe der Schulleitungen besteht darin, eine schulinterne Baugruppe zu bilden und einzubinden, die die Anforderungen der Schulgemeinden kommuniziert. Das Raumprogramm wird derzeit überarbeitet und aktualisiert. Ein Interimsgebäude ist nicht vorgesehen; kann aber bei Bedarf durch Aufstocken des Bert Brecht-Interims-Baus kurzfristig errichtet werden.Ca. Mitte 2017 soll die Baugenehmigung beantragt werden, Baubeginn ist ca. Mitte 2018 vorgesehen, die Fertigstellung bis Mitte 2021 in drei Bauabschnitten geplant.

Diskussionsaspekte waren:
•    Welche sind die „richtigen“ Player, die einzubeziehen sind?
•    Entwicklung pädagogischer Konzepte für den Bau des Berufsschulzentrums (gilt aber auch generell):
Rolle und Möglichkeiten der beteiligten Schulen, Konzepte der Architekten (Kontakt: Montagsstiftung), Einbeziehung von Forschungsergebnissen
•    Wichtig sind: Möglichkeiten zur flexiblen Aufteilung von Lerngruppen, aber auch zum Zusammenfassen, Lernbereiche für selbstständiges Arbeiten, inklusive Raumgestaltung
•    Besichtigung der bisher von den Architekten gebauten Schulen (als Angebot für die beteiligten Schulgemeinden)
•    Teil des Beteiligungskonzepts war die Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse mit Postkarten für Rückmeldungen für alle Interessenten



05. Oktober 2016
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Besuch an der Mühltalschule/Ludwig-Schwamb-Schule

Es fand ein Gespräch mit Schulleiterin der Mühltalschule, Frau Dyroff, und weiteren Mitgliedern des Schulleitungsteams und des Kollegiums statt. Themen waren:
•    die Rahmenbedingungen und Entwicklungsschritte der Schulen auf dem Weg zur Inklusion,
•    Gelingensbedingungen für eine konstruktive Zusammenarbeit der beiden Schulen
•    konkrete Erfolge und Rückschläge,
•    die erforderlichen Beteiligungs-Strukturen auf dem Weg zu einem inklusiven Gebäude,
•    die Rolle der Schulgemeinde,
•    der Austausch mit Stadtschulamt und Immobilienmanagement,
•    die erforderliche Unterstützung durch die Politik


Nachbericht des letzten Bildungs-AK mit dem Thema "Bildungsgerechtigkeit in Darmstadt – Lebenslanges Lernen in kommunaler Verantwortung" findet sich in unserem BLOG


Nachbericht des letzten Bildungs-AK mit dem Thema "StadtschülerInnenrat in der gemeinsamen Sitzung des Bildungs-AK und des Sozial-AK vom 14.04.2015 findet sich in unserem BLOG


Welche Bedeutung nimmt die deutsche Hochschulpolitik im europäischen Vergleich ein?

Diskussionsveranstaltung am 14.05.2014 um 19.00 Uhr im Heiner Lehr Zentrum, Kopernikusplatz 1 in Darmstadt mit:

Frau Prof. Dr. Katja Lenz, Hochschule Darmstadt (h_da)
Frau Prof. Dr. Alexa Köhler-Offierski, Evang. Hochschule Darmstadt (EHD)
Herr Prof. Dr.-Ing. Ralph Bruder, Technische Universität Darmstadt (TUD)
Daniel May, Sprecher für Hochschulpolitik der GRÜNEN     Landtagsfraktion

Moderation: Daniela Wagner, Hessische Landesvorsitzende Bündnis 90/DIE GRÜNEN 

Europa wächst immer mehr zusammen und dies wird auch in der Hochschulpolitik der letzten Jahren verstärkt spürbar. Mit dem Bologna-Prozess wurde versucht, europaweit Standards und Vergleichbarkeit in Lehre und Studium zu schaffen. Zeitgleich war es Ziel, innerhalb Europas die Flexibilität zu erhöhen und den akademischen Austausch zu fördern. Gerade vor dem Kontext des Fachkräftemangels und der höheren Bedeutung von internationalen Forschungsvorhaben waren diese Bemühungen eine notwendige Grundlage für eine fortschrittliche Hochschulpolitik. Inwiefern konnten diese Ziele jedoch tatsächlich umgesetzt werden und welche Bedeutung nehmen deutsche Hochschulen im europäischen Vergleich ein?
An diesem Abend werden wir mit den Podiumsteilnehmenden daher Fragen rund um den Bologna-Prozess, die Durchlässigkeit, die Zugangsmöglichkeiten zu Hochschulen, die Qualität der Lehre, sowie über den wissenschaftlichen Nachwuchs diskutieren.

Lesen Sie den Artikel im Darmstädter Echo.................

 

Ein volles Büro, ein voller Erfolg“

Am Dienstag, 28.09.2012 war das Grüne Büro in der Lautenschlägerstraße ab 19.00 Uhr mit gut 40 Besucherinnen und Besuchern hoch frequentiert. Anlass war die Veranstaltung „Was kann ich denn dann noch essen?“, organisiert von den GRÜNEN Arbeitskreisen Bildung und Umwelt und der Grünen Jugend. Es referierten Heiko Weber, Voice of Liberation und Timo Schreiner von Bündnis 90/DIE GRÜNEN über die Themen: Massentierhaltung, Fleischkonsum, Umweltzerstörung und Veganismus.

Hintergrund des Abends war ein Antrag der Grünen Jugend auf der letzten Kreismitgliederversammlung der Grünen Darmstadt. Sie forderten darin, dass die Grünen zukünftig rein veganes Essen bei ihren Veranstaltungen anbieten sollen. Nach diesem Antrag gab es eine angeregte Diskussion, was genau nun „vegan“ bedeutet und wie mensch vegan leben kann ohne auf Genuss zu verzichten und was dies mit Tierrecht/Tierschutz auf sich hat.

Daher gab Timo Schreiner im ersten Vortrag eine Einführung in Tierethik und erläuterte hierbei Unterschiede zwischen Tierrecht/Tierschutz sowie zwischen Vegetarisch und Vegan. In einem kurzen philosophischen Exkurs ging er auf ethische Gründe ein, warum Menschen den Verzicht von tierischen Produkten fordern. Zuletzt erläuterte er anhand persönlicher Erfahrungen, was es bedeutet vegan zu leben. Er betonte, dass eine rein pflanzliche Ernährung mittlerweile kein Problem mehr darstelle, da vegane Produkte bereits in vielen Discountläden zum Kauf angeboten werden. Der Zugang habe sich in den letzten Jahren deutlich vereinfacht.

Heiko Weber veranschaulichte im zweiten Vortrag des Abends, was Massentierhaltung in Afrika mit unseren Kühlschränken in Europa zu tun hat. Er ging besonders auf die Folgen für Mensch, Tier und Umwelt ein und zeigte auf, wie ein Großteil des Wassers zur Herstellung von Tiernahrung eingespart werden kann, wenn diese Produkte von Menschen selbst genutzt würden. Als Fazit zog er, dass eine vegane Ernährung neben ethischen Aspekten durchaus auch aus Umwelt- und kapitalismuskritischen Gründen empfehlenswert sei.

Im Anschluss an die beiden Inputs zeigten die VeranstalterInnen des Abends anhand eines umfangreichen veganen Buffets auf, das Veganismus nichts mit Verzicht zu tun hat und eine pflanzliche Ernährung durchaus auch für Gourmets geeignet ist.

„Ein volles Büro, volle Bäuche – ein voller Erfolg“ freuen sich nach der Veranstaltung Timo Schreiner und Sophia Honecker, die den Abend gemeinsam vorbereiteten.

 


Veranstaltung am 18.01.2012 Bildung ohne Hürden
Teilhabegerechtigkeit durch Barrierefreiheit



Barbara Akdeniz Sozialdezernentin, Dr. Andreas Jürgens (MdL) Sprecher für Rechts- und Behindertenpolitik der Grünen im Hessischen Landtag, Yücel Akdeniz und Timo Schreiner Sprecher des Grünen Bildungs-Arbeitskreises Michael Müller, Behindertenbeauftragter der Stadt Darmstadt, Club Behinderter und ihrer Freunde (CBF)

Lesen Sie unseren Bericht dazu..........

Lesen Sie dazu den Artikel im echo-online

http://www.echo-online.de/region/darmstadt/Spielplatz-auch-fuer-Behinderte;art1231,2540710 


Bildungsdebatte mit Mathias Wagner am 30.11.2011


Am Mittwoch, 30.11.2011 fand im GRÜNEN Büro in der Lauteschlägerstr. 38 die Bildungsdebatte mit Mathias Wagner, MdL und Sprecher für Bildung der Grünen Landtagsfraktion statt.  Eingeladen haben die Sprecher des Bildungs-Arbeitskreises Timo Schreiner und Yücel Akdeniz.
Nach der Wiederbelebung  des AKs im Sommer trafen sich die Mitglieder vier Mal um die verschiedensten Themen rund um Bildung zu diskutieren. Während dieser Treffen kam immer wieder der Wunsch auf,  auch externe Gäste einzuladen um weitere Impulse zu bestimmten Thematiken zu erhalten. Den Auftakt dieser Veranstaltungsreihe machte Mathias Wagner.  Zu Beginn des Abends gab Mathias eine Übersicht über die aktuelle Debatte der Bildungspolitik und ging hierbei besonders auf die Themenwünsche des Publikums ein.  Im Anschluss an diesen Input gab es in drei Blöcken die Möglichkeit Fragen zu stellen. Es entspann sich eine anregende und kritische Diskussion über die Themen:  Inklusion, Schulformen, (Ersatzschul-) Finanzierung, Didaktik, Qualität, Schulinspektion und vieles mehr. Wagner erläuterte stets die aktuelle Diskussion im Landtag zu den jeweiligen Punkten und spann darüber hinaus den Bogen zu GRÜNEN-Positionen und Gestaltungsmöglichkeiten.
Für eine erfolgreiche Bildungsdebatte möchten wir uns bei  den ca. 40  Anwesenden bedanken und hoffen viele von ihnen bei unserer zweiten Veranstaltung am 18. Januar 2012 um 19.30 Uhr im Heiner Lehr Zentrum zu dem Thema: „Bildung ohne Hürden“ wieder zu sehen.
Timo Schreiner und Yücel Akdeniz (Sprecher des AK Bildung)

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