Arbeitskreis Digital

Kontakt: Donata Eder
                Dr. Michael Kreutzer
Mail: kreisverband@gruene-darmstadt.de

Die nächsten Treffen der Arbeitsgruppe finden immer um 20.00 Uhr im Grünen Büro in der Lauteschlägerstr. 38 statt:

Alle Termine des 1. Halbjahres 2018:

10. April
15. Mai
19. Juni

Einladung  & Aktuelles


Einladung zur Computer-, Tablet- und Smartphone-Hilfe am Donnerstag, den 10.04.2018 um 20:00 Uhr im Grünen Büro

Der Arbeitskreis Digital lädt ein zum Computer Plausch: Helfen, Einrichten, Konfigurieren

Sie bringen Ihre Fragen, Endgeräte oder beides mit – wir kümmern uns!

Am 10.04.2018 von 19:00 Uhr - 20:30 Uhr lädt der Grüne Arbeitskreis Digital in die Lauteschlägerstr. 38 in Darmstadt (Grünes Büro) zum Computer Plausch ein.

Leidenschaftliche Computer- und Internetprofis helfen allen BesucherInnen beim Einrichten, Anwenden und Konfigurieren ihrer Laptops, Smartphones, Handys und Tablets in netter Atmosphäre bei Kaffee, Tee und Gebäck.

Allen auftretenden Fragen und Schwierigkeiten wird auf den digitalen Grund gegangen, das Motto ist: Nur nicht gestellte Fragen sind dumme Fragen!

Herzlich willkommen sind alle Interessierten und Neugierigen!
Eine Voranmeldung ist nicht nötig.

Weitere Informationen:

http://www.gruene-darmstadt.de/kreisverband/showcontent.asp?ThemaID=462


Vergangene Veranstaltungen


Darmstädter Abiturienten setzen sich für weltweite Bildungsgerechtigkeit ein

Niels Kunz und Frederik Bachmann kamen am 7.12. 2017 aus Malawi zurück und berichten noch am selben Abend über ihre weiteren Aktivitäten zur Unterstützung von Schülerinnen und Schülern in Malawi. Die beiden Darmstädter Abiturienten haben ein Konzept namens „Digital Libraries“ entwickelt, das Schülerinnen und Schülern den Zugang ins weltweite Wissensnetz auch ohne Internet ermöglicht. Leitziel ist die Bestrebung zu weltweiter Bildungsgerechtigkeit. Niels und Freddy berichteten im Digital Arbeitskreis der Grünen, also dort wo die Malawi-Initiative ihren Anfang nahm. Sozialdezernentin Barbara Akdeniz freute sich über das Engagement der beiden und beglückwünschte sie zu ihren Erfolgen.


v.l.n.r.: Niels Kunz, Sozialdezernentin Barbara Akdeniz und Freddy Bachmann vor einem Poster mit Auszügen aus dem Grundgesetz - Weltweite Bildungsgerechtigkeit liegt den dreien am Herzen.

Hier der Bericht der beiden:

„Das Ziel dieser Reise war, die Digital Library an den Schulen vorzustellen und mit allen Beteiligten der Projektschulen ein pädagogisches Konzept zu erarbeiten, das die Installation der Technik am Januar begleiten soll.

Angefangen hat es mit der sehr ländlichen Eswazini Community Day School. Die Schule liegt in einem kleinen Dorf und hat nur sieben Lehrer. Das Budget der Schule ist knapp, der Bedarf an der Digital Library wiederum groß. Das merkten wir an vielen Stellen. So sind bspw. nicht genügend Schulbücher vorhanden, weder für Schüler, noch für Lehrer. Das führt dazu, dass sich die Lehrer eines Faches ein Schülerbuch teilen, um den Unterricht vorzubereiten. Ein anderes Mal versuchte ein Lehrer im Erdkundeunterricht Naturkatastrophen (wie Fluten, Lawinen, Stürme etc.) zu erklären. Der Lehrer hatte jedoch weder Bilder noch ein Buch für Schüler, um das Thema anschaulich zu erklären. Darunter leidet natürlich das Verständnis der Schüler… Hier kann die Digital Library helfen.

Dann ging es weiter in den Norden zu den beiden Internaten. Das war wirklich ein Kontrast. Die Schulen hier sind größer (jeweils 500-600 Schüler). Doch auch gibt es Engpässe an Lehrmaterialien und wir haben viel Begeisterung für die Digital Library erfahren. Die Lehrer und Schüler sind sehr engagiert und unterstützen uns wo es nur geht. Immer wieder setzen sie sich mit uns zusammen und suchen gezielt den Kontakt. Dabei freut uns vor allem auch, dass nicht alles nur abgenickt, sondern dass auch kritisch hinterfragt wird und Ängste offen geäußert werden. So erzählten uns zwei Schülerinnen beispielsweise, dass sie Angst haben, sich vor der Klasse zu blamieren, weil sie noch nie zuvor Kontakt mit Computern hatten. Das nehmen wir sehr ernst und werden bei unserer Einführung im Januar darauf Wert legen, dass keinerlei Vorkenntnisse benötigt werden, wenn die Workshops starten. Das ist genau der ‚gemeinsame Ansatz‘, den wir uns so erhofft hatten. Zuletzt haben wir in Chaminade und St. Mary (den beiden Internaten) jeweils einen Test der Digital Library durchgeführt. Das hat super geklappt. Die Schüler packten schon nach ein paar Minuten ihre Schreibhefte aus, um Notizen zu machen und das Gelernte festzuhalten. Am Ende wollten sie gar nicht mehr aufhören.

In der Zeit an den Schulen, die letzten Samstag zu Ende gegangen ist, wurden viele Ideen und Pläne für die Integration der Digital Library in den Schulalltag festlegt. Mitte Januar sollen dann die Installation der Technik und die Workshops starten. Am Ende unseres Aufenthalts waren wir noch in der Hauptstadt Lilongwe, wo wir bereits ein Treffen an deutschen Botschaft und mit der GIZ hatten und die KfW trafen. Das wird auch nochmal sehr interessant. Man merkt, dass auch hier alle Bestrebungen im Bildungsbereich Richtung Digitalisierung steuern. Aber man scheint noch nach guten Ansätzen zu suchen. Unsere Initiative wurde sehr begrüßt, konkrete weitere Schritte mit den Kooperationspartnern sind in Planung.“


„Fit in die digitale Welt - Pilotprojekt für Darmstädter Schulen“ – Oberbürgermeister Jochen Partsch kündigt mögliches Schulkonzept für Darmstadt an

Eigeninitiativ die digitale Welt entdecken und die zahlreichen Einsatzzwecke von Mini-Computer-Plattformen erforschen – diese Idee des GRÜNEN Arbeitskreises Netzpolitik Darmstadt zielt auf Teilhabe und Chancengleichheit. Schülerinnen und Schüler lernen so den mündigen und verantwortungsbewussten Umgang mit Computern und dem Internet. Auf dieser Basis wurde bereits ein Vorprojekt in einer Schule in Malawi mit großem Erfolg realisiert.


Am 13.10.2016 um 20 Uhr lud der Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch und der GRÜNE Arbeitskreis Netzpolitik Darmstadt zu einer Podiumsdiskussion zu diesem Thema ins HoffART Theater in Darmstadt ein.


Etwa 40 Bürgerinnen und Bürger diskutierten das Thema auf hohem Niveau und beleuchteten das Spannungsfeld zwischen nachhaltiger Pädagogik und der digitalen Welt von heute und der Zukunft.
„Wir werden den Piloten in Darmstadt mit einem fundiert, ausgearbeiteten Konzept starten. Darmstadt ist eine fortschrittliche und offene Wissenschaftsstadt mit gigantischem IT-Wissen. Wenn nicht wir, wer dann?“ sprach Jochen Partsch und erntete begeisterten Applaus.


Auf dem Podium saßen Andreas Voigtländer (Abteilungsleiter und Lehrer an der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule in Darmstadt), der Mini-Computer interdisziplinär im Unterricht einsetzt und in seiner Präsentation den Enthusiasmus seiner SchülerInnen rüberbrachte, Frederik Bachmann und Niels Kunz (beides Schüler der Edith-Stein-Schule in Darmstadt), die einen Mini-Computer mit Offline-Wissen der Welt zu einer Partnerschule nach Malawi brachten und dort damit einen großen Beitrag zu Teilhabe und Chancengleichheit leisteten und Donata Eder (Sprecherin des GRÜNEN Arbeitskreises Netzpolitik), die den Abend moderierte.

Umrahmt wurde das Programm mit Projektbeispielen zum Anfassen und Ausprobieren, die sämtlich von SchülerInnen unter Anleitung des IT-Ausbilders der Entega AG Antonio Jorba erstellt wurden.


Der Arbeitskreis Netzpolitik lädt ein zum dritten Computer Plausch:

Computer Plausch – Helfen, Einrichten, Konfigurieren

Alte und Nerds veranstalten einen Computerplausch.

Am 08.10.2015 von 19:00 Uhr - 20:00 Uhr laden wir in die Lauteschlägerstr. 38 in Darmstadt (Grünes Büro) zum Computer Plausch ein.

Der Arbeitskreis Netzpolitik, der sich zum Großteil aus (promovierten) Informatikern oder technisch orientierten Engagierten zusammensetzt, wird zusammen mit den Grünen Alten und weiteren Freiwilligen allen BesucherInnen beim Einrichten und Konfigurieren ihrer Laptops, Smartphones, Handys und Tablets in netter Atmosphäre bei Kaffee, Tee und Kuchen helfen.

Hierbei soll allen auftretenden Fragen und Schwierigkeiten auf den Grund gegangen werden, um so langfristig die Handhabung der Endgeräte zu erleichtern.
Das Motto wird sein: Nur nicht gestellte Fragen sind dumme Fragen!

Dieser Auftaktveranstaltung sollen weitere regelmäßige Treffen zum Computer Plausch folgen.
Eingeladen sind alle Interessierten! Eine Voranmeldung ist nicht nötig.

Die SprecherInnen der Arbeitskreise freuen sich auf zahlreiches erscheinen.


Änderung §8 Telemediengesetz

Wir danken dem Darmstädter Netz-AK-Mitglied
Wolfram Bartussek:

Wolframs Initiative zur Abschaffung der Störerhaftung für Anbieter von WLANs
schaffte es vom Arbeitskreis Netzpolitik Darmstadt über die Landesarbeitsgemeinschaft
Medien und Netzpolitik Hessen bis zum Beschluss der Bundesarbeitsgemeinschaft
Medien und Netzpolitik, siehe: KLICK
 


Jahresbericht 2014

../downloads/Kreisverband/Jahresbericht_Netz_AK.doc


Wolfram Bartussek als Sprecher der LAG Medien und Netzpolitik gewählt

Am 10.6.2014 hat die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Medien und Netzpolitik Hessen von Bündnis90/Die Grünen in Frankfurt ein neues Sprecherteam gewählt. Neben Björn Canders (KV Frankfurt) wurde auch Wolfram Bartussek vom KV Darmstadt gewählt. Wolfram Bartussek ist Gründungsmitglied unseres Darmstädter AK Netzpolitik und einer unserer aktivsten Netzpolitiker mit Anregungen, die in der Bundes- und EU-Netzpolitik umgesetzt wurden.

Wir gratulieren Wolfram zur Wahl und zu dieser neuen Aufgabe und wünschen ihm viel Erfolg!


Unser Arbeitskreis wurde inzwischen Richtung Europa wirksam.

Es gelang, den auch bei unserer letzten Kreismitgliederversammlung angenommenen Änderungsantrag für unser Europawahlprogramm über die BAG Medien und Netzpolitik durchzubringen. Er schließt die bis dahin noch vorhandene Lücke bezüglich EU-Forschungsaktivitäten, die sich darauf richten, die informationelle Selbstbestimmung und den Schutz der Privatsphäre im Internet zu stärken.
Die neue, kurze und prägnante Zeile in unserem Europawahlprogramm lautet:

„Wir wollen Forschungsvorhaben nachhaltig fördern, die sich darauf richten, die informationelle Selbstbestimmung und den Schutz der Privatsphäre im Internet zu stärken.“

Mit der Begründung:
Vor dem Hintergrund massenhaften, anlasslosen Abhörens scheint es dringend geboten, im Rahmen des Forschungsprogramm Horizon 2020 Forschungsprojekte in besonderem Maße zu fördern, die dazu geeignet sind, die informationelle Selbstbestimmung und den Schutz der Privatsphäre im Internet zu stärken. Die Forschung sollte interdisziplinär sein und z.B. Sozial- und Rechtswissenschaften ebenso einbeziehen wie die Informatik und Mathematik zur Erforschung neuer Identifikations- und Verschlüsselungstechnologien. Letztendlich interessieren robuste Verordnungen, Gesetze, Infrastrukturen sowie Technologien zur Durchsetzung der informationelle Selbstbestimmung und dem Schutz der Privatsphäre.

Herzliche Grüße, Wolfram


Liebe Netzpolitik-Interessierte,

hier ein Hintergrundbericht des WDR mit Jan Philipp Albrecht und dem Darmstädter CASED
im WDR zum Thema "Smarte Datenschleuder":

http://www.wdr.de/tv/markt/sendungsbeitraege/2014/0120/scanner_datenschleudern.jsp

CASED: ab 15:20 Min. bis 17:45 Min. Jan Philipp Albrecht: ab 18:45 Min. bis 23:24 Min.

Beste Grüße
Michael (Co-Sprecher Grüner Netz-AK Darmstadt)


Europäische Datenschutzreform steht vor der ersten Abstimmung

Liebe Freundinnen und Freunde,

es ist geschafft. Nach langen und teils schwierigen Verhandlungen wird der
Innenausschuss des Europäischen Parlaments am kommenden Montag (21.
Oktober) über das Verhandlungsmandat von mir als Verhandlungsführer
("Berichterstatter") abstimmen.

Angehängt findet ihr das aktuelle Briefing zur Datenschutzverordnung,
darunter die zentralen Punkte, auf die sich die Fraktionen in der letzten
Verhandlungsrunde gestern geeinigt haben.

Es ist ein wichtiges Signal, dass das Europäische Parlament nun im Vorfeld
des EU-Gipfels zu digitalen Fragen Ende kommender Woche ein klares Signal
für die Verabschiedung der EU-Datenschutzverordnung sendet. Jetzt liegt der
Ball im Ministerrat, wo die Bundesregierung endlich eine Rolle als Vorreiter
für einen starken EU-Datenschutz einnehmen muss.

Angesichts der über 4000 Änderungsanträge war es eine Mammut-Aufgabe, einen
Kompromiss im Europäischen Parlament in angemessener Zeit zustande zu
bringen. Dass es nun sogar eher als erwartet zu einer Einigung und dann auch
noch zu einer fast einhelligen Einigung aller Fraktionen gekommen ist, zeigt
den Willen aller Beteiligten im Parlament, zu einem besseren Datenschutz in
Europa zu kommen.

Liebe Grüße

Jan Philipp
../downloads/Kreisverband/171013_DS_Pressebriefing_Dt.pdf


 Unseren Presseartikel dazu lesen Sie hier ->

Am Donnerstag, 13.06.2013 fand unsere Veranstaltung Kids fit für die digitale Zukunft statt

Konzept zur Netzkompetenz für Kinder, Jugendliche und Eltern
im Heiner Lehr Zentrum statt.

Auf dem Podium saßen:

  • Barbara Akdeniz, Dezernentin für Soziales, Jugend, Familie, Frauen, Wohnen, Beschäftigungspolitik
  • Donata Eder, Social Media Referentin
  • Hildegard Förster-Heldmann, Direktkandidatin für die Landtagswahl und Vorstandssprecherin Bündnis 90/DIE GRÜNEN Darmstadt
  • Wolfram Bartussek, Jürgen Deicke und Michael Kreutzer AK Netzpolitik Darmstadt

    Für alle die mehr über erfahren wollen, hier ein Link auf die Website des medienpädagogischen Fachverbandes Südwest mit reichhaltigem Material zu dem Thema, das an diesesm Abend behandelt wurde http://mpfs.de/
     

Ein gutes Video

http://www.youtube.com/watch?v=-KDTN3lpQ4Q

 


Auch anonyme Daten brauchen Schutz

Der Grüne Arbeitskreis Netzpolitik Darmstadt unterstützt den Aufruf „Auch anonyme Daten brauchen Schutz“ der sechs WissenschaftlerInnen Oliver Günther, Gerrit Hornung, Kai Rannenberg, Alexander Roßnagel, Sarah Spiekermann und Michael Waidner, erschienen in der Print- und online Ausgabe von „Die Zeit“ vom 14.2.2013.Wie Jan Philipp Albrecht, MdEP, sehen wir den Datenschutz als „digitalen Umweltschutz“ und treten entschieden für eine Stärkung und gegen eine Aushöhlung ein. Unser Leitbild ist „Privacy by Design“, also die datenschutzfreundlichste Einstellung als Standard und Voreinstellung sowie die Rückgabe der Entscheidungsmacht über die eigenen Daten an die NutzerInnen. Das stärkt die Bürgerrechte und wird sich mittel- und langfristig als ökonomisch sinnvoll herausstellen. Wir setzen uns gegen „Daten als Währung“ ein und für den Schutz der Privatsphäre.

Hier noch der Link zum Zeit-Artikel:

Artikel bei Zeit-Online


Zusammenfassung über das Treffen AK-Netzpolitik am 17.01.2013

"Bei unserem AK-Treffen am 17.1.2013 hatten wir Besuch aus Wiesbaden: Daniel Mack, MdL, netzpolitischer Sprecher der grünen Landtagsfraktion hat mit uns intensiv das Konzeptpapier der Landtagsfraktion „Digitales Hessen - Netzpolitik ist Zukunftspolitik.“ http://www.gruene-hessen.de/landtag/materialien/digitales-hessen/) diskutiert, das danach am 21.1. offiziell der Presse vorgestellt worden ist. Wir bedanken uns bei Daniel für seine Zeit und die sehr interessante Diskussion!

Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt war die Wahl der AK-Sprecher. Gewählt wurden Dr. Jürgen Deicke und Dr. Michael Kreutzer, die gemeinsam die weitere Organisation und inhaltliche Leitung des AK Netzpolitik verantworten werden."



 

 „VERLUST DER DATENHOHEIT!
SELBSTBESTIMMUNG IM INTERNET“

Am Dienstag,  4.12.2012 hat im Foyer des Justus-Liebig-Hauses die Veranstaltung:„VERLUST DER DATENHOHEIT! SELBSTBESTIMMUNG IM INTERNET“ mit dem netzpolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen, Dr. Konstantin von Notz, MdB, stattgefunden.

 

Dr. Konstantin von Notz ist u.a. seit über 2 Jahren Mitglied in der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ des Deutschen Bundestages. (Mehr Infos zu seiner Person unter von-notz.de).
Die etwa 40 Besucherinnen und Besucher sind für eine halbe Stunde aufmerksam den kompetenten Ausführungen von Dr. Konstantin von Notz gefolgt, der in seinem Impulsvortrag  die 4 großen netzpolitischen Themen Datenschutz, Urheberrecht, Medienkompetenz und Digitale Demokratie umrissen hat.  Höhepunkte waren unter anderem seine Ausführungen zu der Bedeutung von Smartphones für den Datenschutz („Das ist eine Wanze!“) oder eine spannende Beschreibung der Diskussion um die „Umsonstkultur“, in der Dr. von Notz pointiert den Vergleich mit der benachbarten Darmstädter Stadtbibliothek bemüht hat („Sind Kunden von Bibliotheken etwa auch Umsonst-Kultur-Leute?“). Die Diskussion um eine Kultur-Flatrate oder alternative Verfahren zum Interessenausgleich zwischen ProduzentInnen und KonsumentInnen von digitalen Inhalten ist noch voll im Gange.

Danach ergab sich für weitere 90 Minuten eine engagierte Diskussion zu den angerissenen Themen, in denen sowohl technische als auch juristische Aspekte des komplexen Themas „Netzpolitik“ besprochen wurden – und natürlich immer wieder die zentrale Frage, welche Konsequenzen die zahlreichen Facetten der Netzpolitik für die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland und Europa haben.
Um 21:30 Uhr endete offiziell ein gelungener, und sicherlich für alle Beteiligten ein interessanter und vielleicht sogar inspirierender Abend, an dem sicherlich nicht alle Fragen zu dieser komplexen Thematik beantwortet werden konnten – aber doch viele wertvolle Informationen, Positionen und Anregungen ausgetauscht wurden.

Weiter geht die Diskussion dann ohne Dr. Konstantin von Notz auf kommunaler Ebene in Darmstadt beim 2. Treffen des AK Netzpolitik am 13.12.2012 um 20 Uhr im Heiner-Lehr-Zentrum.
Wir freuen uns auf weitere gute Diskussionen!

 
 

 

 

 

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