BImA muss flexibler werden – Rückschlag für Studierende

Mit Unverständnis haben die GRÜNEN Darmstadt die Verhinderung der kurzfristigen Schaffung von günstigem Wohnraum für Studierende durch die BImA zur Kenntnis genommen. Parteisprecherin Hildegard Förster-Heldmann und Parteisprecher Ulrich Pakleppa sprechen von einem vollkommenen falschen Signal der BImA in Richtung Studierender, der Universität und den Hochschulen in Darmstadt.
„Nach einem solchen Verhandlungsmarathon ist es sehr ärgerlich, dass es nicht zu einer Übereinkunft gekommen ist. Der Abbruch der Verhandlungen zwischen dem Studentenwerk und der BImA über die Wohnungen in der Lincoln-Siedlung bedeuten einen Rückschlag für die Studierenden in der Wissenschaftsstadt. Wir hoffen aber“, so Förster-Heldmann und Pakleppa, „dass die Bundesanstalt ihre Politik überdenkt und die Studierenden hier vor Ort unterstützt.“
Nach wie vor wird Wohnraum für studentisches Wohnen in Darmstadt benötigt, der auf den Konversionsflächen zur Verfügung gestellt werden kann. Förster-Heldmann und Pakleppa betonen, dass die Stadt bereit sei, studentisches Wohnen auf den Konversionsflächen zu ermöglichen. „Die Stadt unterstützt nach wie vor die Planung, Studierenden das Wohnen auf den Flächen zu ermöglichen, sofern es zu einer Einigung zwischen Studentenwerk und BImA kommt. So wird die Stadt Baurecht für die Häuser schaffen und Projekte des studentischen Wohnens unterstützen. Doch dass die BImA weiter an der Preisschraube dreht, ist nicht nachvollziehbar. Die Bundesanstalt nimmt billigend in kauf, dass zahlreiche Wohnungen seit Jahren leer stehen, Kosten verursachen und darüber hinaus auf Einnahmen für den Bund verzichtet werden. Schließlich ist die BImA auch nur eine Verwaltung und wird von Steuergeldern bezahlt“, so Förster Heldmann und Pakleppa. „Es ist den Studierenden nur schwer zu vermitteln, dass Darmstadt als Wissenschaftsstadt zwar attraktiv für wissenschaftlichen Nachwuchs bleiben will, auf der anderen Seite aber eine Bundesanstalt die städtische Entwicklung in dieser Richtung blockiert. Hier wird das Verwertungsinteresse des Bundes auf den Rücken von Studierenden ausgetragen, was sich maßgeblich auf die Stadtentwicklung Darmstadts als wichtige Universitätsstadt auswirkt. Dies ist für uns GRÜNE nicht akzeptabel“, so Förster-Heldmann und Pakleppa abschließend.

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