Tags:  Verkehrspolitik

Größere Parkhäuser in Darmstadt sind mobilitätspolitisch der falsche Weg

Die GRÜNEN Darmstadt fordern von den Automobilverbänden in Deutschland und Europa eine verkehrspolitische Wende. Parteisprecherin Hildegard Förster-Heldmann und Parteisprecher Ulrich Pakleppa halten die Forderung des Automobilclubs Europa nach größeren Parkplätzen in Darmstadt für vollkommen antiquiert: „Wir GRÜNEN setzen uns für den Ausbau des ÖPNV, für die Radwegeförderung und für sparsame Fahrzeuge ein. Größere Parkplätze für übergroße Autos lehnen wir ab.“
„Für uns GRÜNE ist es mobilitätspolitisch nicht vertretbar, die Entwicklung der Automobilwirtschaft hin zu immer größeren Autos mit zu tragen. Der Automobilclub sollte sich vermehr für effiziente PKW einsetzen, was sowohl den Energieverbrauch als auf das Volumen der Fahrzeuge betrifft. Statt dessen werden nur größere Parkplätze gefordert, was zu einer weiteren Aufwertung und Akzeptanz von geländegängigen Fahrzeugen führt, die für die Stadt völlig ungeeignet sind. In Zeiten knapper Ölreserven und fortschreitendem Klimawandel halte wir es für unverantwortlich, den Trend von steigenden Zulassungszahlen von Geländefahrzeugen oder übergroßen Limousinen Vorschub zu leisen“, so Förster-Heldmann und Pakleppa.
„Für uns GRÜNE ist der Boom der Geländefahrzeuge und sogenannter SUV, besonders in urbanen Räumen, absolut unverständlich. Natürlich wollen wir niemandem zu einem bestimmten Mobilitätsverhalten zwingen, doch unterstützen werden wir diese Entwicklung in gar keinem Fall, schon gar nicht mit größeren Parkplätzen, die Menschen mit kleineren Autos mittragen müssen“, so Förster-Heldmann und Pakleppa.
„Die Grünen setzen sich seit Jahren für verbesserte Radwegestrukturen, einer angemessenen Abstellsituation für Fahrräder in der Innenstadt und für die Förderung und den Ausbau des ÖPNV ein. Die Forderung nach größeren Parkplätzen in der Innenstadt konterkariert unsere mobilitätspolitische Stoßrichtung und verdreht die Logik einer nachhaltigen Mobilitätspolitik, die wir für Darmstadt erreichen wollen“, so Förster-Heldmann und Pakleppa abschließend.

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