Mehr Bio aus Hessen für Hessen bedeutet auch mehr Artenvielfalt und Biodiversität
GRÜNE und CDU begrüßen die Teilnahme der Stadt Darmstadt am "Wettbewerb Ökolandbau Modellregion Hessen"




"Wir begrüßen die Teilnahme der Wissenschaftsstadt Darmstadt am 'Wettbewerb Ökolandbau Modellregion Hessen' ausdrücklich. Es ist ein weiterer Schritt hin zu mehr gesunden, nachhaltig erzeugten Lebensmitteln, die direkt aus der Region stammen", so Sofia Ganter (Bündnis 90/DIE GRÜNEN) sowie Dagmar Krause (CDU), beide Mitglieder des Umweltausschusses der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Die Nachfrage, nach ökologisch erzeugten Lebensmitteln steigt, die örtlichen Bio-Betriebe können nicht genug liefern. "Es ist uns wichtig, dass die Wege zwischen Erzeugerinnen und Erzeugern und Verbraucherinnen und Verbrauchern möglichst kurz sind. Produkte sollten nicht nur biologisch angebaut werden, sondern auch eine gute Ökobilanz haben", so die beiden Lokalpolitikerinnen. "Die Akzeptanz der Darmstädterinnen und Darmstädter für ökologische Produkte wird sicherlich noch steigen, wenn diese aus der Region stammen. Gleichzeitig bietet sich für landwirtschaftliche Betriebe durch die Umstellung auf ökologischen Anbau die Chance, neue Erwerbsquellen zu erschließen.“

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg und der Odenwaldkreis bewerben sich gemeinsam um die Teilnahme an dem von der hessischen Landwirtschaftsministerin Priska Hinz (GRÜNE) initiierten Projekt. Der Magistrat der Stadt Darmstadt hat jüngst entschieden, dass sich die Wissenschaftsstadt als Partnerin an der Bewerbung beteiligt. Der Wettbewerb will Anreize schaffen, das ökologische Bewusstsein in der Landbewirtschaftung, aber auch im Konsum weiter zu entwickeln. Das Motto lautet "Mehr Bio aus Hessen für Hessen!". Angesprochen werden sollen Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung, Tourismus und Gastronomie.

"Aus der gemeinsamen Bewerbung ergeben sich für alle Beteiligten positive Synergien", so Ganter und Krause. "Wir sehen aber noch einen weiteren wichtigen Vorteil: Mehr ökologisch arbeitende Landwirtschaftsbetriebe bedeuten auch weniger Pestizide und Insektizide, und damit einen Schutz der Artenvielfalt und Biodiversität. Für unser im Koalitionsvertrag formuliertes Ziel, dass auf den landwirtschaftlichen Flächen möglichst viele Blüh- und Ackerrandstreifen eingezogen werden, damit die Durchlässigkeit von ökologischen Lebensräumen gefördert wird, ist eine Zunahme von Bio-Betrieben ebenfalls förderlich. Wer über das Oberfeld spaziert, kann sich ein Bild davon machen", so die beiden.

Login
Benutzername:
Passwort: