GRÜNE- und CDU-Fraktion: Hilfe gegen Fachkräftemangel in der Pflege und Förderung der Integration von geflüchteten Menschen – Das Kooperationsprogramm SoWirt's zeigt, wie es geht!

 

"SoWirt's macht seinem Namen alle Ehre: Es wirkt dem Fachkräftemangel im Pflege-, Gesundheits- und Erziehungswesen entgegen und fördert die Integration von geflüchteten Menschen“, so Axel Eppich(GRÜNE) und Alexander Schleith (CDU), beide Mitglieder des Sozialausschusses. "Wir freuen uns sehr, dass es so erfolgreich gestartet ist. Die positive Resonanz auf beiden Seiten zeigt, dass damit ein richtiger Weg eingeschlagen wurde."

Aufgrund der wachsenden Bevölkerungszahl und des demografischen Wandels steigt der Bedarf an Dienstleistungen in den Bereichen Pflege und Betreuung. Gleichzeitig sinkt das Angebot an Arbeitskräften. Für soziale Einrichtungen wird es immer schwieriger, ausreichend qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen.

Viele Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund zeigen großes Interesse an einem Beruf im Sozialbereich. Aufgrund fehlender Abschlüsse oder Sprachkenntnisse ist eine entsprechende Ausbildung für sie jedoch nicht ganz einfach. Das Kooperationsprojekt SoWirt's der Wissenschaftsstadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg gemeinsam mit zahlreichen weiteren Partnerinnen und Partnern soll ihnen helfen, die nötigen Befähigungen zu erlangen und sie im Verlauf der Ausbildung unterstützend begleiten.

Im Juli erhielt SoWirt's als eines von sieben Projekten im Rahmen des hessischen Förderprogramms "Sozialwirtschaft integriert" einen Zuschlag in Höhe von 1,5 Mio. Euro. Nach dem offiziellen Start im September hat die Sozialdezernentin Barbara Akdeniz (GRÜNE) jetzt gemeinsam mit den Kooperationspartnerinnen und -partnern den aktuellen Stand des Darmstädter Projektes bei einer Kick-off-Veranstaltung vorgestellt. Gleichzeitig war es das erste Treffen der interdisziplinären Steuerungsgruppe. Diese wurde gegründet, da das Zusammenwirken von Ausbildungsstätten, Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, Behörden, Bildungsträgern sowie sozialen Institutionen wesentlich zum Gelingen des Projektes beiträgt. "Es ist auf ganzer Linie eine Win-win-Situation: Den geflüchteten Menschen wird eine Zukunftsperspektive eröffnet und die Integration erleichtert. Die sozialen Einrichtungen können Personallücken schließen und Themen wie die kultursensible Pflege weiter angehen", berichten Axel Eppich (GRÜNE) und Alexander Schleith (CDU). "Wir gratulieren zu dieser gelungenen Netzwerkarbeit!"

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