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 „Soziale Verantwortung und Bildung von Anfang an“.Grüne und CDU begrüßen den 1. Bildungsbericht 2018

6.111 Schülerinnen und Schüler wurden im vergangenen Schuljahr (2017/2018) an Grundschulen im Stadtgebiet Darmstadt beschult. 552 davon an Privatschulen. Diese und weitaus mehr lesenswerte Zahlen sind im ersten Bildungsbericht Darmstadts als datenbasierter Überblick anschaulich zusammengefasst. Er bietet somit eine ausgezeichnete Grundlange und Entscheidungshilfe bei weiteren Planungsschritten. Des Weiteren schärft der Bericht den Blick für das Thema Bildung und hilft bei der Identifizierung von Handlungsfeldern über den rein schulischen Bereich hinaus, wie z.B Schulsozialarbeit, Offene Kinder- und Jugendarbeit und Auszubildende. „Eine lobenswerte Arbeit und für vielerlei Bereiche ein wertvolles Datenwerk“, heben die Fraktionsvorsitzenden der Grün-Schwarzen Koalition die Arbeit des Schuldezernenten Rafael Reißer sowie seiner Kollegin Sozialdezernentin Barbara Akdeniz hervor. 

Die Zahlen belegen, dass der Bildungserfolg nach wie vor stark von der sozialen Herkunft abhänge. Um Chancen und Bildungsgerechtigkeit zu ermöglichen, sei es notwendig, die Stellschrauben zu finden, an denen gedreht werden könne. Denn bei ungleichen Voraussetzungen seien die Lösungsansätze auch ungleich, um strukturelle Defizite auszugleichen. Der wichtigste Faktor für die individuelle Entwicklung sei eine fundierte Bildung, Ausbildung und Weiterbildung im Sinne des lebenslangen Lernen der Menschen. 

 

„Mit der Etablierung der Bildungsregion Darmstadt und Darmstadt-Dieburg wurden die Weichen für ein umfassendes und überregionales Bildungsverständnis gestellt, das formale, non-formale und informelle Bildung im Sinne lebenslangen Lernens für alle zugänglich machen soll. Ein vernetztes Handeln und chancengleiche Teilhabe an Bildung sind deshalb zentrale Aufgaben in der kommunalen Bildungspolitik“, erläutern die Vorsitzenden Hildegard Förster-Heldmann und Yücel Akdeniz (beide Grüne) sowie Roland Desch und Alexander Schleith (beide CDU).

 

Die demografische Entwicklung der Stadt ist in vielerlei Hinsicht von großer Bedeutung für die gesamte Bildungsthematik. Seit Ende der 1990er Jahre steigt die Bevölkerungszahl in Darmstadt kontinuierlich an, bis 2017 mit über 160.000 Einwohnern ein vorläufiger historischer Höchststand erreicht wurde. Besonders auffällig für die Stadtentwicklung ist der starke Zustrom junger Menschen, die hier studieren oder ihren ersten Arbeitsplatz haben und damit ihren Wohnort in die Stadt verlegen. „Aus diesem Grund ist es nicht nur wichtig, Wohnraum vorzusehen, sondern auch Bildungseinrichtungen. Auf dem ehemaligen Kasernengelände Lincoln Siedlung entsteht sowohl ein neues Wohnquartier als auch eine neue vierzügige Grundschule. Diverse weitere Schulen werden erweitert, um dem Bevölkerungszuwachs gerecht zu werden und Bildung Wohnortnah anzubieten“, so die Fraktionsvorsitzenden abschließend.

 

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