Darmstädter Landtagsabgeordnete Hildegard Förster-Heldmann verurteilt Mahnwachen vor Pro Familia in Darmstadt

Die direkt gewählte Darmstädter Landtagsabgeordnete Hildegard Förster-Heldmann von Bündnis 90/ Die GRÜNEN spricht sich deutlich gegen die Mahnwachen von Abtreibungsgegnern vor der Beratungsstelle von Pro Familia in Darmstadt aus. Die Kampagne „40 Tage für das Leben“ hatte bis Ostern zu Kundgebungen vor der Darmstädter Pro Familia Zweigstelle aufgerufen, in der Frauen eine Beratung zum Schwangerschaftsabbruch erhalten können. Das Ziel der evangelikalen Fundamentalistinnen und Fundamentalisten ist dabei das weltweite Verbot von Abtreibungen.

„Es ist ein Unding, dass Frauen, die Hilfe bei einer schwerwiegenden Entscheidung suchen, in der Form angegangen werden. Das Recht auf Selbstbestimmung und auf eine ergebnisoffene, wohlwollende, kostenlose und anonyme Schwangerschaftskonfliktberatung für Frauen in Darmstadt muss uneingeschränkt sichergestellt sein.“, stellt Förster-Heldmann klar.

Seit Frühjahr 2017 halten die fragwürdigen Aktivistinnen und Aktivisten in Frankfurt immer wieder  Mahnwachen ab. Bemühungen des dortigen Stadtparlaments und engagierter Gegendemonstrationen eine Schutzzone für die Frauen, die die Beratungsstelle besuchen, einzurichten, blieben bisher ohne Erfolg.

„Ich solidarisiere mich mit den betroffenen Frauen und den Mitarbeiterinnen vor Ort und fordere, ähnlich wie in Frankfurt, eine Schutzzone rund um die Beratungsstelle, damit diese Belästigung endlich ein Ende hat. Frauen haben das Recht eigenständig über ihren Körper zu entscheiden.“, zeigt sich Förster-Heldmann kämpferisch.

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