GRÜNE- und CDU-Fraktion: Wohnungspolitisches Konzept zeigt auf, was bereits umgesetzt wurde, und liefert weitere Impulse für bezahlbares Wohnen

"Mit Hochdruck wird in Darmstadt in Magistrat, Verwaltung und Politik an der Schaffung von Sozialwohnungen und Wohnraum für mittlere Einkommen gearbeitet", so die Fraktionsvorsitzenden Nicole Frölich und Yücel Akdeniz (beide GRÜNE) sowie Roland Desch und Alexander Schleith (beide CDU). "Wir begrüßen, dass diese Vielzahl an Maßnahmen jetzt in einem Wohnungspolitischen Konzept gebündelt wurden." 

Ob es die Quote zum sozialgeförderten Wohnungsbau ist, die Erschließung neuer Baugebiete, der Bau von 10.000 neuen Wohnungen, Sanierungsmaßnahmen, Nachverdichtung oder ein qualifizierter Mietspiegel – eine große Bandbreite von Aspekten spielt dabei eine Rolle, viele Ebenen sind involviert. Die städtischen Wohnungsbau-Gesellschaft bauverein AG mit ihren rund 14.000 Wohneinheiten ist der Stadt dabei die wichtigste Partnerin. "Wir schätzen uns glücklich, dass Darmstadt diesen großen Bestand an kommunal gehaltenen Wohnungen immer noch hat und dieser nicht – wie in den meisten anderen Kommunen – veräußert wurde", so Frölich, Akdeniz, Desch und Schleith. "Das große Engagement der bauverein AG wirkt sich preisdämpfend auf die Mietpreise in Darmstadt aus, wir alle profitieren davon!"

Das Wohnungspolitischen Konzept zeigt detailliert auf, was bereits umgesetzt wurde, und liefert Impulse für das zukünftige Vorgehen und die noch zu erledigenden Aufgaben. "Das ist eine gute Grundlage, um gemeinsam zu diskutieren und weitere Anregungen aufzugreifen, um bezahlbares Wohnen für alle Menschen in unserer  Stadt zu ermöglichen", so die Vier. 

Die Kritik der Darmstädter SPD-Fraktion, das Wohnungspolitische Konzept mache keine Aussage zur Sozialen Bodenordnung, zu einer Milieuschutzsatzung oder zu einem Mietendeckel zeige vor allem eines, ergänzen die Fraktionsvorsitzenden abschließend: „Offensichtlich hat die SDP-Fraktion das Wohnungspolitische Konzept nicht gelesen, denn auf all diese Forderungen geht das Papier ausführlich ein. Die Äußerung der städtische Haushalt sei auf dem Rücken der Sozialmieterinnen und -Mieter saniert worden, ist zudem nicht nur unsachlich und unwahr, sondern auch an Zynismus nicht zu überbieten. Vielmehr hat der Magistrat die Mittel für geförderten Wohnraum seit der SPD-Ära versechsfacht.“

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