GRÜNE und CDU zum Ende des AMTIX-kurz-Konsultationsverfahrens: Bestmögliches Ergebnis für Darmstadts Norden: Arheilgen und Kranichstein deutlich entlastet, Situation auch in Wixhausen partiell verbessert

"Das ist ein gutes Ergebnis für die Menschen in Darmstadts Norden. Mit der nun bald in die Testphase gehenden Variante 3 werden Arheilgen und Kranichstein deutlich vom Fluglärm entlastet. Auch für Wixhausen wird es partielle Verbesserungen bringen", so die Fraktionsvor- sitzenden Nicole Frölich und Yücel Akdeniz (beide GRÜNE) sowie Roland Desch und Alexander Schleith (beide CDU) über den Ausgang des Konsultationsverfahrens zur Routenverlegung von 'AMTIX kurz'. "Das ist ein deutlicher Fortschritt gegenüber der ursprünglichen Routen-Empfehlung des 'Forums Flughafen und Region' (FFR)."

Die grün-schwarze Koalition wie auch das FFR sind grundsätzlich der Ansicht, dass so wenig Menschen wie möglich vom Fluglärm belastet werden sollen. Durch technischen Fortschritt ist es heute machbar, dicht bebaute Gebiete differenziert zu umfliegen. Das „Expertengremium Aktiver Schallschutz“ hat deshalb vorgeschlagen, die Flugroute „AMTIX kurz“ in Richtung Norden zu verschieben. Mehrere Varianten waren im Gespräch. Das FFR hatte zunächst eine Route entlang des Nordrandes von Wixhausen bevorzugt. In einem einjährigen Konsultationsverfahren, bei dem auch die Bürgerinnen und Bürger umfassende Informationen über die Flugroutenverlegung erhielten, wurden alle Varianten auf der Grundlage von Lärmberechnungen und Lärmwirkungsforschung geprüft. Die GRÜNE Umweltdezernentin Barbara Akdeniz und Oberbürgermeister Jochen Partsch hatten sich für eine LÖsung eingesetzt, von der möglichst alle Stadtteile Darmstadts profitieren.

"Wir freuen uns sehr, dass die Bemühungen erfolgreich waren und es gelungen ist, die ursprünglich priorisierte Route weg vom Nordrand Wixhausens in die Mitte des unbebauten Korridors zu verschieben", so die Vier. Mit einem nun folgenden Probebetrieb werden die Berechnungen überprüft. Erst anschließend entscheidet das zuständige Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung endgültig über die Verlegung.

"Grundsätzlich ist unsere Koalition der Ansicht, dass nur durch eine Einhaltung des Nachtflugverbots, eine Einschränkung des Billig-Flieger-Angebots, Lärmobergrenzen sowie den Einsatz lärmarmer Triebwerke und Materialien eine deutliche Entlastung erreicht werden kann. Nach wie vor gilt es, die Maßnahmen des aktiven und passiven

Schallschutzes weiter voranzubringen und unnötige Flüge zu vermeiden, das ist auch im Hinblick auf den Klimaschutz wichtig", so Frölich, Akdeniz, Desch und Schleith.

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