GRÜNE und CDU: Fahrradparken ist wichtiger Bestandteil der Mobilitätswende.

„Wir wollen den Rad-Anteil am Verkehrsaufkommen, wie in der Radstrategie geplant, bis 2030 auf 30 Prozent erhöhen. Dafür müssen an zentralen Stellen ausreichend Fahrradabstellmöglichkeiten vorhanden sein. Bahnhöfen und Haltestellen kommt dabei durch die in den letzten Jahren begonnene Mobilitätswende im individuellen Nahverkehr eine besondere Rolle zu.“, erklären die Fraktionsvorsitzenden Nicole Frölich, Yücel Akdeniz (beide GRÜNE), Roland Desch und Alexander Schleith (beide CDU) im Vorfeld der Haushaltsberatungen im Ausschuss für Bauen, Stadtplanung, Verkehr und Liegenschaften. „In Vorreiterstädten im Radverkehrsausbau wie Kopenhagen und Amsterdam hat man Fahrradabstellanlagen nicht von Beginn an mitgedacht und musste das im nachhinein unter großem Druck nachholen. Dem wollen wir vorbeugen.“
Aktuelle Fahrradabstellanlagen seien an ihre Kapazitätsgrenzen gekommen und müssten mittelfristig erheblich ausgebaut werden. „Allein am Hauptbahnhof müssen wir, wenn wir die Mobilitätswende schaffen wollen, drei- bis viertausend Fahrradabstellplätze schaffen“, so die Koalitionäre. Hierfür wolle man, um in die Planung einzusteigen 250.000 Euro aus dem Programm 4X4 Rad aufwenden.
„Der Fokus liegt bei der Schaffung von Fahrradparkplätzen am Hauptbahnhof, wir haben aber auch die Stadtteilbahnhöfe und die Hauptumsteige-Stationen des ÖPNV im Blick“, ergänzen Frölich, Akdeniz, Desch und Schleith. „Dabei soll auch getestet werden, wie so genannte Doppelstock-Parker angenommen werden.“
Neben dem Thema Fahradparken stellt die Kooperation aus GRÜNEN, CDU und Uffbasse den Antrag eine Stelle zur Projektkoordination/ Baustellenüberwachung im Straßenverkehrs- und Tiefbauamt neu zu schaffen. Sie dient dazu das Management von Bauprojekten zu optimieren. Des weiteren wird das Immobilienmanagement (IDA) beauftragt in die Sanierung und Instandsetzung der Freiwilligen Feuerwehr Eberstadt sowie des Eberstädter Rathauses einzusteigen.
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