Die Kooperation aus GRÜNEN, CDU  und Uffbasse im Umweltausschuss: Klimaschutz, Waldschutz, Nachhaltige Bildungsangebote und Maßnahmen gegen Schottergärten.

„Der in der Septembersitzung der Stadtverordnetenversammlung gefasste Beschluss zu unserem Antrag 'Weltklima in Not' wird unser Handeln in Zukunft wesentlich bestimmen“, führen die Fraktionsvorsitzenden der Koalitionsfraktionen Nicole Frölich, Yücel Akdeniz (beide GRÜNE), Roland Desch und Alexander Schleith (beide CDU) aus. „Deshalb wollen wir einen Betrag von 100.000 Euro in den Haushalt einstellen, um dafür Sorge zu tragen, dass eventuelle Klimaauswirkungen künftig in jeder Magistratsvorlage abgebildet werden. Diese Mittel sollen ermöglichen, den Beschluss zum Klimaschutz zeitnah mit breiter fachlicher Expertise zu unterstützen.“

„Weiterer Schwerpunkt im Umweltbereich ist der Schutz und Umbau des Waldes. Der Darmstädter Stadtwald erfüllt herausragende Funktionen und benötigt nach den Dürresommern besondere Zuwendung“, so die Koalitionäre weiter. „Wir wollen daher 100.000 Euro für den Haushalt beantragen, um ein Monitoring des Waldes und weitere Maßnahmen zum Schutz des Waldes wie beispielsweise die Anpflanzung klimaresistenter Arten, sowie Anregungen des Runden Tisches Wald umzusetzen.“

Das Projekt Lernort Bauernhof auf dem Hofgut Oberfeld ist eine bedeutsame Bildungseinrichtung in Darmstadt. Sie führt als nichtstaatliche außerschulische Bildungsinstitution auf dem Hofgut Oberfeld sehr gut nachgefragte Workshops und andere Bildungsangebote in der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) durch. Da die Finanzierung jedoch ab 2020 teilweise nicht mehr gesichert ist - die Teilförderung über die Anschubfinanzierung einer Stiftung Ende 2019 läuft aus - beantragt die  Kooperation zur Fortführung des Projektes 30.000 seitens der Stadt für 2020.

„Schottergärten erfreuen sich im Moment leider großer Beliebtheit. Für die Natur sind sie aber eine kleine Katastrophe“, erklären Frölich, Akdeniz, Desch und Schleith weiter. „Biologisch gesehen sind viele dieser Gärten tot, denn sie bieten den meisten Tieren und Pflanzen weder Nahrung noch Lebensraum.“

“Die heimische Natur hat viele Alternativen zu bieten, die Arbeit sparen und gleichzeitig gut aussehen. Ob bunt blühend oder eher zurückhaltend mit kühlen Farben und Formen – sie sind Unterschlupf und Nahrung für viele Tier- und Insektenarten“, so die Fraktionsvorsitzenden abschließend. „Wir wollen durch fachkundige Beratung und Zuschüsse Anreize schaffen, statt Schottergärten Pflanzengärten anzulegen.“

 

 

Login
Benutzername:
Passwort: