Kleine Anfrage Arbeiterwohlfahrt (AWO) – Grüne interessieren sich für Details zu Verträgen mit dem Wohlfahrtsverband.

"Wir wollen sicher gehen, dass wir in Darmstadt nicht ähnliche Verstrickungen haben wie sie bei den Kreisverbänden der Arbeiterwohlfahrt in Frankfurt und Wiesbaden enthüllt wurden“, erklärt Nicole Frölich, stellvertretende Vorsitzende des Sozialausschusses der Stadt Darmstadt ihre Beweggründe eine Kleine Anfrage zur AWO zu stellen. „Mit der Antwort auf meine Kleine Anfrage an den Magistrat werden möglicherweise vorhandene Bedenken ausgeräumt.“
Im Detail lauten die einzelnen Punkte der Kleinen Anfrage wie folgt:
  1. In welchen Bereichen ist die Arbeiterwohlfahrt durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt mit der Bereitstellung von Dienstleistungen beauftragt?

  2. In welcher Höhe wird die AWO in diesen Bereichen bezuschusst?

  3. Wie hat sich die finanzielle Bezuschussung der AWO zwischen 2010 und 2019 entwickelt?

  4. Betreibt die AWO Einrichtungen mit Sicherheitsdienst oder Caterern?

  5. Werden Kosten für Rechtsberatung abgerechnet?

  6. Sind Verantwortliche der AWO-Kreisverbände Frankfurt und Wiesbaden auch in einer Funktion im AWO-Kreisverband Darmstadt tätig?

  7. Falls die AWO Darmstadt Pflegeheime betreibt: Wurden Pflegeheime an private Immobilienunternehmen verkauft?

  8. Wer ist Besitzer von Pflegeheimen, die die AWO in Darmstadt betreibt?

  9. Gibt es im Zusammenhang mit Verwendungsnachweisen über Mittel, die der AWO für die Erbringung dieser Leistungen zur Verfügung gestellt wurden Auffälligkeiten/ Unregelmäßigkeiten – ähnlich zu den Vorgängen bei der AWO Hessen-Süd in Frankfurt und in Wiesbaden?

Mit einer Antwort ist innerhalb einer Frist von 3 Wochen schriftlich über das Büro der Stadtverordnetenversammlung zu rechnen.

Login
Benutzername:
Passwort: