GRÜNE- und CDU-Fraktion: Leitlinien Nahmobilität – Breiter Konsens für mehr Sicherheit für Fuß- und Radverkehr sowie ein weiterer Schritt zum Klimaschutz

"Die Verabschiedung der Leitlinien zur Nahmobilität ist ein wichtiger Schritt zu mehr Sicherheit für den Fuß- und Radverkehr in Darmstadt. Wir freuen uns, dass es in der Stadt so einen breiten Konsens dafür gibt. Das ist eine gute Grundlage, um Verkehrsmaßnahmen und die Infrastruktur im Straßenraum entsprechend weiter planen zu können", so die Fraktionsvorsitzenden Nicole Frölich, Yücel Akdeniz (GRÜNE), Roland Desch und Alexander Schleith (CDU).

Der von der Stadt initiierte Runde Tisch Nahmobilität hat seit 2017 mehrfach getagt. Dabei wurden in einem intensiven Abwägungs- und Entwicklungsprozess zehn Leitlinien zur Verbesserung der Sicherheit für den Fuß- und Radverkehr sowie für kurze und attraktive Verkehrswege für diese beiden Mobilitätsgruppen erarbeitet. Diese sollen am kommenden Donnerstag von der Stadtverordnetenversammlung als Grundsätze zur Förderung der Nahmobilität beschlossen werden. Neben Vertreterinnen und Vertretern der Koalition aus Bündnis 90/DIE GRÜNEN und CDU, HEAG mobilo sowie der städtischen Verwaltung waren Mitglieder der Parteien UFFBASSE, Die Linke und UWIGA sowie der Interessensverbände Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Darmstadt-Dieburg (ADFC DA-DI), Allgemeiner Deutscher Automobil-Club (ADAC), Fuss e.V., Lokale Agenda 21 Mobilität und Verkehr, Lokale Agenda 21 Schule und Mobilität, Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA) der TU-Darmstadt, Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein Main Neckar sowie die Handwerkskammer beteiligt.

 "Dass sich eine so heterogen besetzte Gruppe auf dieses rad- und fußverkehrfreundliche Papier geeinigt hat, ist ein gutes Zeichen für weitere Abstimmungsprozesse. Es gibt Rückhalt für künftige Entscheidungen. Noch schöner wäre es gewesen, wenn alle Parteien der Stadtverordnetenversammlung beim Runden Tisch Nahmobilität aktiv mitgearbeitet hätten. Die Tür dazu stand immer offen", so die Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/DIE GRÜNEN und CDU. "Für den Schutz von Klima und Umwelt ist eine Erhöhung des Anteils von Rad- und Fußverkehr am Modalsplit unabdingbar. Sichere, attraktive und kurze Wege sind Grundvoraussetzungen, um die Menschen dazu zu bewegen, das Rad zu nehmen oder zu laufen. Gut, dass wir hier gemeinsam einen Schritt weiter gekommen sind." 

 

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