GRÜNE- und CDU-Fraktion: Radwegenetz immer dichter und sicherer
 
"Die Farbe der Fahrradspur in der Landgraf-Georg-Straße ist noch so frisch, dass man sie beim Befahren riechen kann, und schon wird in der Bleichstraße der nächste breite Radstreifen markiert“, so die Fraktionsvorsitzenden der grün-schwarzen Koalition, Nicole Frölich und Yücel Akdeniz (beide GRÜNE) sowie Alexander Schleith und Roland Desch (beide CDU). "Überall in der Stadt ist sichtbar, dass mit Hochdruck an einem sicheren und dichten Radwegenetz gearbeitet wird. Erst vor zwei Monate haben wir beschlossen, stadtauswärts Richtung Osten eine Kfz-Spur in eine mit Schutzstreifen versehene Radspur umzuwandeln, schon ist sie eröffnet.“
Und in diesem Tempo geht es weiter: In der kommenden Stadtverordnetenversammlung werden die nächsten 34 Vorhaben zur Verbesserung der Radmobilität in die Wege geleitet, darunter – als Modellversuch – der Ausbau der Kreuzung am Mercksplatz nach niederländischem Vorbild. Dabei schützen sichelförmige Verkehrsinseln und Wartenischen die Radfahrenden vor abbiegenden Autos. 
„Die Zahl der Fahrradfahrenden in Darmstadt hat enorm zugenommen und wird mit dem Wachstum unserer Stadt noch steigen. Deshalb braucht es Platz für den Radverkehr. Das ist nicht nur gut für Klima und Luftreinheit, sondern kommt letztendlich auch denjenigen zugute, die weiterhin auf das Auto angewiesen sind. Denn je mehr Menschen das Rad nehmen, desto weniger Pkws sind auf den Straßen unterwegs und der motorisierte Verkehr kann besser fließen“, so die Vier.
Ein weiterer wichtiger Baustein zur Verkehrswende ist die Radschnellverbindung nach Frankfurt. Seit heute können die Bürgerinnen und Bürger zu sechs verschiedenen Varianten der Routenführung durch Darmstadt Stellung nehmen. Diese basieren bereits auf Vorschlägen, die ihrerseits aus der Bürgerschaft kommen. „Je mehr Menschen sich einbringen, desto höher wird die Akzeptanz sein“, so Frölich, Akdeniz, Schleith und Desch.
„Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass die Sicherheit beim Radfahren gewährleistet ist. Und das tun wir: Unter anderem mit der neuen Fuß- und Radwegbrücke über die Rheinstraße, der Protected Bike Lane in der oberen Rheinstraße, mit vorgezogenen Haltelinien an Ampelanlagen, Verbesserungen der Fahrradstraßen und mit breiten, separat geführten Radspuren. Wie viel besser das Fahrgefühl auf Letzteren ist, spürt, wer mit dem Rad auf der Landgraf-Georg-Straße Richtung Woogsviertel unterwegs ist.“
 
 
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