Die Grünen in Darmstadt begrüßen den Vorstoß der Stadt Darmstadt, Modellkommune für eine flächendeckende Einführung von Tempo 30 zu werden. Besonders die Erhöhung der Sicherheit der schwächsten Verkehrsteilnehmenden wie Fußgänger und Radfahrende ist ein entscheidendes Argument für diese Maßnahme. Auch Lärm- und Abgasemissionen werden durch die niedrigere Geschwindigkeit verringert.

„Wir begrüßen das Vorhaben der Stadt, flächendeckend Tempo 30 einführen zu wollen. Wir als Grüne werden uns auf allen politischen Ebenen dafür einsetzen, dass dies hier ermöglicht werden kann“, kündigen die beiden Vorsitzenden Hildegard Förster-Heldmann und Jürgen Deicke an. Bei der Einführung von Tempo 30 vermindern sich nachweislich sowohl die Anzahl an schweren Unfällen wie auch deren Folgen, d.h. es gibt weniger schwere Verletzungen. Auch der Verkehrsfluss in Großstädten wird durch die Geschwindigkeitsreduktion verbessert. Darüber hinaus werden weniger Lärm und Abgase produziert. „Es gibt fast ausschließlich Gründe dafür, Tempo 30 einzuführen. Wir sind uns sicher, dass auch die Mehrheit der Nutzerinnen und Nutzer von Kraftfahrzeugen davon überzeugt sind,“ so die beiden Vorsitzenden. 

Daniela Wagner, Darmstädter Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Bundesverkehrs-ausschusses, arbeitet in der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen am Vorhaben, Kommunen die generelle Einführung von Tempo 30 zu ermöglichen.  „Die Straßenverkehrsordnung braucht dringend ein Update, um ein Mehr an Verkehrssicherheit und Handlungsfreiheit für die Kommunen zu ermöglichen. Die Vorschläge der Grünen Bundestagsfraktion für eine fahrradfreundliche Straßenverkehrsordnung liegen auf dem Tisch.“

Förster-Heldmann und Deicke sind sich sicher, dass der Modellversuch ein Erfolg werden wird. „Wir hoffen, dass Darmstadt die Möglichkeit erhält und wir belegen können, dass die Maßnahme im Sinne der Verkehrssicherheit, des Klimaschutzes und des Schutzes der Anwohnerinnen und Anwohner vor Lärm und Abgasen sind.“

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