Verantwortung für das Stadtwachstum übernehmen 

 

Der Kreisverband der Darmstädter Grünen ruft die Stadtgesellschaft in Darmstadt auf, sich konstruktiv an der Debatte über die Schaffung von neuem Wohnraum und über die Möglichkeiten des Wachstums der Stadt zu beteiligen. „Wir sind mit den Bürgerinnen und Bürgern in permanenten Austausch darüber, wie und wo die Stadt wachsen und wo wir Flächen für Wohnraum und Gewerbe schaffen können. Bei allen Vorhaben und Planungen sind uns die Belange des Naturschutzes und der Erhalt der ökologischen Vielfalt besonders wichtig und fließen stets in die Umsetzung der Stadtentwicklung mit ein“, stellen die beiden Vorsitzenden der Darmstädter Grünen, Hildegard Förster-Heldmann und Jürgen Deicke, fest.“ Der vergangene Woche veröffentlichte Masterplan 2030+ hatte Kritik u.a. bei einer Bürgerinitiative hervorgerufen. 

 

Förster-Heldmann und Deicke kritisieren in diesem Zusammenhang die Wortwahl bei der Kritik und appellieren an die Verantwortung der Bürgerinnen und Bürger. „Wer das Wachstum unserer Stadt mit einem Krebsgeschwür vergleich, ist scheinbar nicht bereit, für die dynamische Entwicklung Darmstadts Verantwortung zu übernehmen. Wir wollen und können Darmstadt nicht „zuschließen“ und auch den Zuzug nicht begrenzen. Wer das fordert, verschärft die Situation auf dem Darmstädter Wohnungsmarkt mit und belastet einkommensschwache Menschen. Diese unsoziale Strategie weisen wir scharf zurück. Wir wollen und wir müssen Zuzug ermöglichen. Der Masterplan 2030+ bietet dafür einen ersten Aufschlag.“ 

 

Neben Nachverdichtung ist das Ausweisen neuer Wohngebiete eine Möglichkeit, neuen Wohnraum in der Stadt zu schaffen. Die beiden Vorsitzenden betonen dabei, dass das Ziel der Stadtregierung neben der Schaffung von neuem Wohnraum der Erhalt der weltoffenen und sozialen Stadt ist. „Wir werden weiterhin im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern Lösungen für die drängendsten Probleme der Stadt erarbeiten“, so Förster-Heldmann und Deicke abschließend. 

 

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