Verbesserung des Radwegenetzes führt zur Steigerung der Verkehrssicherheit und sorgt für Klimaschutz

 

„Wir begrüßen die gestern angekündigte Schaffung von mehreren temporären Radwegen, den sogenannten „Pop-up-Bike-Lanes,“ im Darmstädter Stadtgebiet. Diese Entscheidung ist ein weiterer Schritt zur Schaffung von mehr Sicherheit und Übersichtlichkeit im Straßenverkehr für alle Verkehrsteilnehmenden sowie ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz“, kommentieren die Parteivorsitzenden der Darmstädter Grünen, Hildegard Förster-Heldmann und Jürgen Deicke die Ankündigung von Oberbürgermeister Jochen Partsch. Das Vorhaben orientiert sich an den Verkehrsversuchen anderer deutsche Großstädte und soll Erkenntnisse darüber liefern, wo die Radverkehrsinfrastruktur weiter ausgebaut werden kann. 

 

„Nur mithilfe eines guten Radwegenetzes und einer moderner Verkehrsinfrastruktur für alle Verkehrsteilnehmenden können wir den Menschen in der Stadt Angebote für den Umstieg vom Auto auf das Rad machen. Ziel ist, dadurch einen wirksamen Beitrag zur Verkehrswende zu leisten und Menschen vom Radfahren zu begeistern“, so die beiden Parteivorsitzenden. Mit der zeitlich befristeten Einrichtung von „Pop-Up-Bike-Lanes“ und der Auswertung der gewonnen Verkehrsdaten und Erfahrungen soll überprüft werden, ob und wo eine dauerhafte Einrichtung dieser Radwege sinnvoll ist. Die Stadt hatte sich gestern auf die Einrichtung von fünf Versuchen an unterschiedlichen Stellen des Stadtgebietes festgelegt. Aus Sicht der Darmstädter Grünen bestehen aber durchaus weitere Optionen. 

 

„Wir sehen weitere Möglichkeiten im Stadtgebiet, in denen die Einrichtung der „Pop-Up-Bike-Lanes“ für uns sinnvoll erscheint. Beispielsweise in der Kasinostraße oder in der Frankfurter Straße könnten wir uns weitere Verkehrsversuche vorstellen“, erklären Förster-Heldmann und Deicke. Abschließend gehen die Vorsitzenden auf die Bedeutung des motorisieren Verkehrs für den Klimawandel und die Stadtentwicklung ein. „Unser Bestreben ist weiterhin, den Anteil des Radverkehrs am städtischen Gesamtverkehr zu erhöhen. Dadurch haben wir die Möglichkeit, die CO2-Emmission des motorisieren Individualverkehrs in Darmstadt sowie Verkehrslärm und Feinstaubbelastung zu reduzieren. Darüber hinaus kann jede und jeder mit dem Umstieg auf das Rad einen wichtigen Beitrag für ein besseres Stadtklima leisten und die Lebensqualität in Darmstadt spürbar verbessern. Und nicht zuletzt profitieren alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer von dieser Neuordnung des Verkehrs, die für mehr Sicherheit und Klarheit sorgen wird“, erklären Förster-Heldmann und Deicke.

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